Was Christen glauben
Muss man als Christ an den Gott in drei Personen glauben? Oder erscheint diese Vorstellung eher wie eine Art theologisches Kreuzworträtsel? Und doch ist der Glaube an den drei-einen Gott die Revolution des Gottesbildes, die auch unser Selbstverständnis und unser Verständnis von Welt berührt. Warum das so ist, warum das Bekenntnis zum drei-einen Gott der Schlüssel zum christlichen Glauben ist, wird in dieser Reihe des Ökumenischen Gesprächs in Königsdorf einprägsam und nachvollziehbar erklärt.
Gott, der Vater
Marten Marquardt
Jesus ist zur jüdischen Schule gegangen. Dort hat er gelernt, dass auch die Juden wie alle anderen Völker der Erde sagen können: Gott ist unser Vater.
Aber in Jesu Sprache heißt das: ADONAI AVINU, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott Israels ist unser Vater. Jesus hat uns mit der Vater-Anrede gelehrt, dass wir im Gebet und Glauben der Christen ganz und gar an die Seite des jüdischen Volkes gehören. In Jesu Sinn heißt unser Bekenntnis: Ich glaube an Gott, den Vater zu allererst: Ich glaube an den Gott Israels. - Alles, was darüber hinaus zum christlichen Glauben und zum christlichen Bekenntnis und Lob des drei-einen Gottes zu sagen ist, muss von daher erklärt werden.
| Termin: |
Dienstag, 07.09.2010
20:00 - 22:15 Uhr, 3 UST |
| Ort: |
Evangelisches Gemeindezentrum, Pfeilstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Str.
50226 Frechen-Königsdorf |
| Kurs-Nr.: |
7300047 |
| Auskunft: |
Hajo Müller-Pleuss, Frechen |
| Telefon: |
02234 / 63018 |
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Gott, der Sohn
Florian Müller
'Kommen wir nun zum schlechthin Christlichen des Christentums, zu Jesus Christus.'
Die Selbstverständlichkeit, die in diesem Satz Karl Rahners anklingt, bringt ungewollt die entscheidende Sicht auf die Rolle Jesu zur Geltung. Wir bekennen ihn als den Logos: das Wort, das im Anfang bei Gott war, das laut Johannes selbst Gott war. Wir bekennen ihn aber auch als den Mensch gewordenen Sohn, der das Menschsein bis in die Tiefen von Leid und Tod hinein durchlebt hat. Vor allem aber bekennen wir ihn als den Christus, der Versöhnung und Hoffnung auf Heil gebracht hat, der begonnen hat, die Verheißungen Gottes zu erfüllen und Sein Reich zu errichten.
| Termin: |
Dienstag 28.09.2010
20:00 - 22:15 Uhr, 3 UST |
| Ort: |
Evangelisches Gemeindezentrum, Pfeilstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Str.
50226 Frechen-Königsdorf |
| Kurs-Nr.: |
7300048 |
| Auskunft: |
Hajo Müller-Pleuss, Frechen |
| Telefon: |
02234 / 63018 |
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Gott, der Geist
Monika Weinmann, Thomas Wolff
Unter den Personen Vater und Sohn mag man sich ja noch etwas vorstellen können, aber wenn es um den Heiligen Geist geht, kommen wir schnell ins Schwitzen? Theologisch lässt sich sagen: Der Geist ist die personifizierte Liebe zwischen Vater und Sohn. In ihm ist der drei-eine Gott auch heute unter uns wirksam. Wenn in der Bibel vom Gottesgeist die Rede ist, dann wird weniger beschrieben, als vielmehr von seinen Auswirkungen in Bildern erzählt. Über einige diese Bilder wollen wir uns dem Geheimnis des BEISTANDS nähern und eine Ortsansage versuchen: Der Heilige Geist wirkt natürlich überall, aber in besonderer Weise ist er in der Gemeinschaft der Getauften am Werk. Als Kirche - gerade vor dem ökumenischen Hintergrund - müssen/dürfen wir uns immer wieder überraschen lassen, denn schließlich weht Er, wie und wo Er will?
| Termin: |
Dienstag, 02.11.2010
20:00 - 22:15 Uhr, 3 UST |
| Ort: |
Evangelisches Gemeindezentrum, Pfeilstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Str.
50226 Frechen-Königsdorf |
| Kurs-Nr.: |
7300049 |
| Auskunft: |
Hajo Müller-Pleuss, Frechen |
| Telefon: |
02234 / 63018 |
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