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Ökumenisches Gespräch Königsdorf: Was wir als Christen glauben – unser Glaubensbekenntnis 

07.02.2012
Das heftige Ringen der frühen Christen um ein gemeinsames Bekenntnis. Zur Geschichte des Glaubensbekenntnisses
Credo - ich glaube. Es scheint eine offene Frage zu sein, an was die Menschen hier und heute wirklich glauben. Doch das ist nicht neu. Die Geschichte zeigt, dass das Bekenntnis über den Glauben immer wieder neu formuliert worden ist und gerade in Zeiten der Umbruchsituationen entstanden ist.
Dabei ging es darum, den Glauben mit seinem jüdisch-biblischen Hintergrund in die damals moderne griechisch-römisch geprägte Antike zu übersetzen. Im Vordergrund stand dabei das Ringen um die Person Jesu Christi – ist er Gottessohn? Mensch? Beides…?
Dieses innerkirchliche Ringen wurde in der römischen Politik verfolgt, ja, teilweise nahmen römische Kaiser Einfluss auf die Konzilien, die sich über mehrere Generationen hinweg mit immer neuen Fragestellungen beschäftigen mussten.
Da die Suche nach den ‚Konfessionen‘ (lateinisch: Bekenntnisse) den christlichen Glauben bis heute beschäftigt, ist es spannend, sich mit den ersten Anfängen zu beschäftigen.
Denn die Herausforderung ist die Gleiche geblieben: Den Glauben in die jeweilige Zeit hinein neu zu übersetzen.
Referent: Pastor Thomas Wolff
Di. 07.02.2012, 20:00 - 22:15 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Kontakt: Ökumenisches Gespräch Königsdorf, Hajo Müller-Pleuss, 02234 / 63018
 
06.03.2012
Glauben macht den Unterschied. Lesung und Gespräch
In seinem neuesten Buch sagt Thomas Ruster: ‚Wer Gott nicht kennt, lebt an der Wirklichkeit vorbei.‘
Wenn Gläubige sonntags im Gottesdienst das Glaubensbekenntnis sprechen: Verstehen sie wirklich, was sie da sagen?
Der Autor versucht lebensnah und konsequent das christliche Credo zu erschließen, indem er alle Glaubenssätze biblisch schärft.
Doch das hat unabsehbare Folgen für das tägliche Leben!
Der Referent ist Professor für Systematische Theologie an der Universität Dortmund.
Referent: Prof. Dr. Thomas Ruster
Di. 06.03.2012, 20:00 - 22:15 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Kontakt: Ökumenisches Gespräch Königsdorf, Hajo Müller-Pleuss, 02234 / 63018
  
08.05.2012
Glauben ist auch politisch. Die politische Dimension des Glaubens
Der Gesprächsleiter dieses Abends wird den Film ‚Schmutzige Schokolade‘ von Miki Mistrati zeigen. Der Film wurde 2010 im ARD-Fernsehen ausgestrahlt.
Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr - das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos, wie wir meinen - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Spätestens hier wird die Schokolade zur Gewissensfrage und zur Glaubensfrage: Können wir als Christen neutral bleiben, wenn wir als Konsumenten in ungerechte Strukturen verwickelt sind?
Referent: Wolfgang Wettig
Di. 08.05.2012, 20:00 - 22:15 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Kontakt: Ökumenisches Gespräch Königsdorf, Hajo Müller-Pleuss, 02234 / 63018
 
05.06.2012
Jugendliche auf der Suche nach Gott. Mit den Medien auf neuen Wegen
Was glauben heutige Jugendliche? Welche Verbindungen bestehen zwischen Jugendreligiosität und den Medien? Was haben aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme zu diesem Thema zu sagen?
An diesem Abend wird der Referent einen Überblick über die Formen und Bedingungen heutiger Jugendreligiosität geben. Er wird dabei die Bedeutung der modernen Medien aufzeigen und den religiösen Aspekten in aktuellen Filmen nachspüren.
Ein Blick auf die Situation und Lebenswelt junger Menschen zeigt die Bedingungen auf, die die restliche Gesellschaft heute und in nächster Zukunft prägen werden.
Referent: Matthias Ganter
Di. 05.06.2012, 20:00 - 22:15 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Kontakt: Ökumenisches Gespräch Königsdorf, Hajo Müller-Pleuss, 02234 / 63018
 
02.07.2012: 17.45 Uhr - 19.15 Uhr
denken. Eine Ausstellung über Wege, die Welt zu erfassen
Besuch des Museums Kolumba.
Als Museum der Nachdenklichkeit wurde Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, entwickelt, um ‚im Erkennen und Abwägen künstlerischer Entwürfe mögliche Denkansätze für die eigene existentielle Sinngebung zu finden.‘ (Joachim Plotzek)
Doch was heißt ‚denken‘? Wie wird das in Kunstwerken anschaulich? Welchen Anteil haben Neugierde und Phantasie, Erfahrung und Erinnerung, Wissen und Glauben? Wie denkt es sich ohne Worte in Bildern, in Musik, in der Architektur?
Einen besonderen Reiz hat die Gegenüberstellung, teilweise Ergänzung, teilweise Konfrontation von alten Kreuzesdarstellungen, Altären, Figuren und anderen religiösen Darstellungen mit modernen Kunstwerken, die immer wieder neu arrangiert wird.
Die Ausstellung ermöglicht den Blick ins Atelier, in die Arbeit der Künstler. 
Das Museum Kolumba ist ein Dreiklang von Ort, Sammlung und Architektur: Im Zusammenwirken der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba, der Kapelle ‚Madonna in den Trümmern‘ (1950) und der einzigartigen archäologischen Ausgrabungen (1973-1976). In der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart. In der Architektur mit dem Neubau (2007) nach dem Entwurf des Schweizers Peter Zumthor.
Der Gang durch das Museum Kolumba ist der Abschluss der Reihe zum Glaubensbekenntnis.
Treffpunkt: S-Bahn Königsdorf, Abfahrt 17.03 Uhr
TN Gebühr: 7,50 Eintritt incl. Führung
Referentin: Annette Ziegert
Kontakt: Ökumenisches Gespräch Königsdorf, Hajo Müller-Pleuss, 02234 / 63018

 

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