Forum Rheinviertel
Migration – Integration – Gesellschaft
Deutschland ist Einwanderungsland. Es nimmt Menschen auf, die aus unterschiedlichen Motiven ihre bisherige Heimat verlassen: um politischer Verfolgung und wirtschaftlicher Not zu entkommen oder um in
einer ökonomisch globalisierten Welt an einem anderen Ort neue berufliche Möglichkeiten zu erproben. Welche Folgen hat die Zuwanderung nach Deutschland? Was bedeutet angesichts der unterschiedlichen Kulturen, denen die Migranten angehör(t)en, Integration? Was kann an Integrationsleistung legitim gefordert werden und wie viel Anerkennung des Anderen ist auch von einer Gesellschaft zu erwarten, die sich als demokratisch und pluralistisch versteht? Ein Blick auf die biblischen Traditionen zeigt schließlich, dass im Alten wie im Neuen Testament Aus- und Einwanderung, Verfolgung, Fremdsein, Gerechtigkeit und Anerkennung eine große Rolle spielen und deutliche Spuren in den rechtlichen und ethischen Normen hinterlassen, deren Aktualität genauer in den Blick zu nehmen ist.
Dienstag, 7. Februar 2012, 20.00 Uhr
Zuwanderung nach Deutschland – Folgen für die Stadtentwicklung
Prof. Dr. Claus-C. Wiegandt, Bonn
Pfarrzentrum St. Andreas, Rolandstraße 2 (Rüngsdorf)
Donnerstag, 10. Mai 2012, 20.00 Uhr
„mein Vater war ein umherziehender Aramäer“ (Dtn 26,5)
Fremdsein und Migration in der Bibel
Dr. Gunther Fleischer, Köln
Pfarrzentrum St. Evergislus (Plittersdorf)
Dienstag, 5. Juni 2012, 20.00 Uhr
Alteingesessene und Immis – Vom Gegen-, Neben- und Miteinander und den Konzepten der Assimilation, der Integration und der Inklusion
Michael Schmiedel M.A. / Bartosz Bzowski M.A. (Migrapolis, Bonn)
Pfarrzentrum St. Andreas, Rolandstraße 2 (Rüngsdorf) |