Wiederaufbau - Neubau - Erhaltung
Die Kölner Kirchen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Veranstalter:
Förderverein Romanische Kirchen, Kath. Bildungswerk Köln und DOMFORUM
Ansprechpartnerin:
Dr. Monika Schmelzer, Kath. Bildungswerk Köln, Tel. 0221 / 925847 57,
E-Mail: Dr. Monika Schmelzer
Veranstaltungsort:
DOMFORUM, Domkloster 3, 50667 Köln (Zentrum)
Nicht nur die Beschädigung zahlreicher Kirchenbauten während des Zweiten Weltkriegs, sondern auch der große Bedarf an neuen Kirchenräumen führte im Rahmen des Neuaufbaus insbesondere im Rheinland zu einem regelrechten Bauboom. Bei den alten Kirchenbauten bemühte man sich um die Wiederherstellung des möglichst originalen Zustandes, was vor allem die Entfernung von Bauformen und Ausstattungen des 19. Jahrhunderts bedeutete. Andererseits war man bereit, im Sinne einer „schöpferischen Denkmalpflege“ neue Bauformen zu integrieren.
Bei den Neubauten wurden viele der vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelten neuen Raumkonzepte aufgegriffen. Mit der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“, dem 1963 als erstes verabschiedeten Dokuments des Zweiten Vatikanischen Konzils, erhielt die Entwicklung neue Impulse. Diese wirkten sich auf die Gestaltung der liturgischen Orte, insbesondere die Gestaltung der Altarbereiche, unmittelbar aus.
Die Vortragsreihe will diese Entwicklungen von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart im Blick auf Köln und das Rheinland nachzeichnen und sich nicht zuletzt mit der Gefährdung gerade dieser verhältnismäßig jungen Kirchenbauten in heutiger Zeit auseinandersetzen.
Montag, 05. März 2012, 17:00 Uhr
Kirchliches Bauen nach 1945.
Neue Raumkonzepte und moderne Architektur
Dr. Monika Schmelzer
Kunsthistorikerin, Pulheim
Montag, 02. April 2012, 17:00 Uhr
Geschlossen - umgebaut - abgebrochen:
Schicksale moderner Sakralbauten im Rheinland
Dr. Martin Bredenbeck
Wissenschaftlicher Referent beim Bund Heimat und Umwelt, Bonn
Für diese Veranstaltungen wird keine Teilnehmergebühr erhoben.
Für weitere Veranstaltungen der Reihe Stadt•Punkte beachten Sie bitte die Informationen des Katholischen Bildungswerkes Köln. |