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Entwicklung der Kirchensteuer
In diesem Jahr rechnet das Erzbistum Köln mit Einnahmen aus der Kirchensteuer, die denen des Jahres 2011 entsprechen. Dies sind 509 Millionen Euro, von denen allerdings noch die Gebühren für die Erhebung vom Finanzamt bezahlt werden müssen. Der Vergleich der letzten zehn Jahre verdeutlicht, wieso das Erzbistum zu schmerzhaften Einsparungen gezwungen war. So wurden im Jahr 2001 zum Beispiel 491,50 Millionen Euro vereinnahmt. Seitdem liegt der Betrag – abgesehen von den Einnahmerückgängen durch die staatliche Steuerreform – immer bei rund 500 Millionen Euro, obwohl in dieser Zeit unter anderem die Ausgaben für Personal deutlich gestiegen sind. Hermann Josef Schon, Finanzdirektor des Erzbistums Köln, bleibt deshalb vorsichtig: „Trotz der aktuell guten Konjunktur in Deutschland ist die globale Wirtschaftskrise alles andere als ausgestanden.“ Wenn auch die schlimmsten Befürchtungen für den Arbeitsmarkt nicht eingetreten seien, bleibe die weitere Entwicklung doch abzuwarten:„Bei einer entsprechend umsichtigen Haushaltspolitik rechne ich aber mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis.“

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