Wie wir arbeiten
Jede Veranstaltung ermöglicht eine wertschätzende Begegnung
zwischen den Referent/inn/en, der Kursleitung und den Teilnehmer/inne/n
- als Menschen, die sich - aus unterschiedlichen Positionen heraus - entwickeln,
- als Menschen, die in Theorie und Praxis Kompetenzen haben
- als Menschen, die glauben.
In unseren Kursen wird eine Balance zwischen den folgenden Elementen angestrebt
(wie sie etwa das Modell der Themenzentrierten Interaktion, TZI, beschreibt):
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„Thema“
Die Gesamt-Charakteristik einer Veranstaltung wird vom Thema her bestimmt.
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„Ich“
Die Veranstaltungen werden so gestaltet, dass die Einzelnen mit ihren
Erfahrungen,
Fragen und Kompetenzen Platz finden und sich weiterentwickeln können.
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„Wir“
Die Veranstaltungen sind ein Prozess, den Kursleitung, Referent/inn/en und
Teilnehmer/innen aktiv gestalten.
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„Kontext/Bedingungen/Umfeld“
Es ist zu berücksichtigen und bewusst zu machen, dass die Veranstaltungen Teil des
Lernens der Gesamtorganisation „Erzbistum“ sind.
Die Inhalte entwickelt die Abteilung Aus- und Weiterbildung aus den Anforderungen
des Erzbischofs, der Fachstellen und aller, die die Angebote der Weiterbildung nutzen werden, indem
sie diese erhebt, auswertet und in Bezug zueinander setzt.
Die verschiedenen Kompetenzbereiche werden in jeder Veranstaltung angesprochen;
notwendige Schwerpunktsetzungen werden mit den Zielen der Veranstaltung festgelegt.
Insofern unsere Wirklichkeit religiös gedeutet werden kann, beinhaltet jedes Thema
eine „geistliche Fragestellung“, eine „geistliche Dimension“. Referent/in
und Kursleitung bringen - der jeweiligen Kursform und dem jeweiligen Kursthema angemessen - ihren
geistlichen Hintergrund ins Spiel. Gleichzeitig ermutigen sie die Teilnehmer/innen, das Thema
auch in Hinblick auf seine geistliche Dimension zu betrachten und ihrer eigenen Spiritualität
Ausdruck zu verleihen. Es wird eine offene und kommunikative Atmosphäre angestrebt, die u.a. auch
ermöglicht, miteinander zu beten.
Unsere Arbeit beruht rechtlich auf den einschlägigen
Bildungsordnungen für die verschiedenen Pastoralen Dienste (Rahmenordnungen und
Diözesanordnungen), wie sie im Amtsblatt des Erzbistums Köln veröffentlicht sind.
Konkretionen
Arbeitsweise
Die Referent(inn)en arbeiten mit wechselnden Methoden, die die Teilnehmer/innen zur Mitarbeit
anregen und ihre Erfahrungen einbeziehen.
Die Darstellung des Themas ist praxisrelevant und berufsbezogen.
Kursleitung
Wo es angebracht ist, gibt es über Referent/inn/en hinaus eine Kursleitung.
Die Kursleitung hat - neben organisatorischen Aufgaben „vor Ort“ - den
inhaltlichen "roten Faden"
und den Gruppenprozess im formellen und informellen Bereich im Blick. Sie regt die
Kursgruppe auch zur Gestaltung des informellen Bereichs (z.B. Abendgestaltung) an.
Mitgestaltungsmöglichkeiten durch die Teilnehmer/innen
Die Teilnehmer/innen sind an der Gestaltung der Veranstaltung beteiligt. Dazu gehört
- im Vorfeld / in der Planungsphase:
- die Erhebung der Erwartungen und Wünsche und eine klare Vereinbarung
über deren Verwirklichung.
- die Klärung der Lernfragen
- die Vermittlung des Bedarfs an die Referent(inn)en.
(Dies kann jeweils in einem Vorgespräch mit dem Referenten/der
Referentin erfolgen.)
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