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Aktuell
Fragen und Antworten zum Forschungsprojekt der Deutschen Bischofskonferenz
Wie geht das Erzbistum Köln vor, wenn ein Verdacht auf sexuellen Missbrauch
vorliegt?
Unsere Ansprechpartner führen mit den Betroffenen das Erstgespräch. Handelt es sich beim mutmaßlichen Täter um einen Priester, Diakon oder Pastoral- bzw. Gemeindereferenten unseres Bistums, übergeben die Ansprechpartner ihre Unterlagen zur weiteren Bearbeitung an Monsignore Ansgar Puff, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge-Personal. Monsignore Ansgar Puff steht zu diesem Zweck eine Kommission von Fachleuten zur Seite. Das sind Ärzte, Psychologen, Seelsorger und Juristen, die dem Opfer individuelle therapeutische und seelsorgliche Hilfe aufzeigen und anbieten können. Das Opfer steht für uns im Mittelpunkt! Natürlich sprechen wir auch mit dem mutmaßlichen Täter. Bischofskonferenz und Ordensobernkonferenz regeln die materiellen Leistungen der Kirche in Anerkennung des Leids(DBK) Am 2. März 2011 hat die Arbeitsgruppe Justiz des Runden Tisches „Sexueller
Kindesmissbrauch“ der Bundesregierung zum Thema „Anerkennung des Leids der Opfer
sexuellen Missbrauchs“ getagt. Da eine Regelung auf der Grundlage der Arbeit des Runden
Tisches der Bundesregierung noch nicht absehbar ist und deshalb keine zeitliche Perspektive
besteht, dass man den Opfern sexuellen Missbrauchs im Rahmen einer gemeinsamen Lösung helfen wird,
sieht sich die katholische Kirche in der Verpflichtung, schon jetzt eine möglichst schnelle und
unbürokratische Hilfe anzubieten. Wir verstehen die wachsende Ungeduld der Betroffenen.
Informationsheft "Zu Vorfällen von sexuellem Missbrauch"Das Erzbistum Köln hat ein
Informationsheft zum Thema Sexueller Missbrauch herausgegeben. Erzbischof Joachim Kardinal Meisner
will damit ein Informationsangebot in der aktuellen Situation vermitteln. Das Heft steht auch als
PDF-Datei
zum
Download bereit.
Bundesweite Telefon-Hotline "Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs"
Webseite der Bischofskonferenz zum Thema Prävention
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Die Deutsche Bischofskonferenz hat
eine
Website eingerichtet, um die Internetangebote der verschiedenen kirchlichen
Akteure zum Thema Prävention zu bündeln. Sie soll Eltern und alle, die in ihrer täglichen Arbeit
Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernommen haben, fundiert informieren und miteinander
vernetzen.