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Wo Ihre Kirchensteuer Gutes tut

Geplanter Einsatz der Kirchensteuererträge 2017

Mehr als drei Viertel der aufgewendeten Kirchensteuer dient zur Erfüllung der wichtigsten Aufgaben im Erzbistum. Die Aufwendungen für diese Bereiche werden 2017 nochmals erhöht: Seelsorge (+4 %), Bildung (+14 %) und Caritas (+9 %).

In den Seelsorgebereichen und Pfarrgemeinden leisten Tausende haupt- und ehrenamtliche Helfer den größten Teil der täglichen kirchlichen Arbeit. Aus der Kirchensteuer werden Betriebs- und Personalkosten gedeckt. Auch die Gebäude, in denen Gemeindeleben stattfindet, müssen erhalten werden.

 

Zu den Leistungen in der Seelsorge gehört in erster Linie die Arbeit in den Kirchengemeinden. Hier sorgen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ein vielfältiges Angebot. Es reicht vom Sonntagsgottesdienst bis zur Jugendgruppe. Rund 230 Mio. Euro sollen im Jahr 2017 in die Seelsorgebereiche fließen. Gegenüber dem Plan 2016 ist das eine Steigerung um knapp 4 Prozent.

Das Erzbistum ist Träger von 32 Schulen mit rund 23.000 Schülerinnen und Schülern. Das Land Nordrhein-Westfalen trägt einen Großteil der Betriebskosten. Den übrigen Aufwand sowie die Bereitstellung der Gebäude trägt das Erzbistum.

 

Bildung schafft Zukunft. Hierfür engagiert sich die Kirche nicht nur in Schulen.Für die Erwachsenenbildung bieten das Bildungswerk und die Tagungshäuser des Erzbistums ein breites Programm in 20 Einrichtungen. Jährlich besuchen rund eine halbe Million Menschen im Erzbistum Einrichtungen und Veranstaltungen kirchlicher Weiterbildung. Das Angebot reicht von Eltern-Kind-Kursen über berufsbezogenen Unterricht bis zur gemeinwohlorientierten Aus- und Weiterbildung. Das besondere Engagement gilt benachteiligten Gruppen. Gegenüber dem Plan 2016 sollen die Aufwendungen für Bildung 2017 um rund 14 Prozent steigen.

Über 100 Beratungsstellen betreibt die Caritas. Zudem Pflegeeinrichtungen und Zentren für Integration und Migration. Das Erzbistum übernimmt in den Einrichtungen der Caritas zwischen 25 und 75 Prozent der Personal- und Betriebskosten.

 

Die Caritas ist einer der wichtigsten Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe brauchen. Für das Jahr 2017 sind rund 57 Mio. Euro eingeplant. Zudem ist die Caritas eine wichtige Säule in der Flüchtlingshilfe. Nicht zuletzt deshalb steigt der Planansatz eingesetzter Kirchensteuermittel für sozial-caritative Zwecke um 9 Prozent.

Kirchliche Aktivitäten brauchen Gebäude. Die Koordination der vielfältigen Aufgaben erfordert zentrale Dienstleistungen der Verwaltung. Auch das Priesterseminar, Museen und weitere Einrichtungen gehören zu diesem Bereich.

In rund 560 Kindertagesstätten in pfarrlicher Trägerschaft finden täglich 40.000 Kinder Platz. Das Erzbistum finanziert Teile der Betriebs- und Sachkosten und fördert Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen.

Neben der Seelsorge in den Kirchengemeinden gibt es umfangreiche Angebote für Jugendliche und Erwachsene sowie im Sozial- und Gesundheitswesen. Kirche ist dort vor Ort.

Das Erzbistum engagiert sich auch in der Entwicklungs- und
Katastrophenhilfe. Dafür sind 2017 rund 25 Mio. Euro geplant. Hinzu kommen Beiträge für gemeinsame Aufgaben der deutschen Bistümer, unter anderem die Unterstützung der kirchlichen Hilfswerke.

Die Aufwendungen für die Altersversorgung decken die Verpflichtungen gegenüber den versorgungsberechtigten Priestern und
Mitarbeitern.

Helfen und begleiten

Aktuelle Ereignisse und besondere Anforderungen verlangen darüber hinaus zusätzliche Aktivitäten. Der Wirtschaftsplan des Erzbistums sieht deshalb auch die Finanzierung von Projekten vor, die diesem Bedarf nachkommen. Im Jahr 2017 sind dafür insgesamt fast 32 Mio. Euro vorgesehen. Neben Aus- und Umbauten an Kirchen, Schulen und Tagungshäusern geht es um neue inhaltliche Initiativen und die Stärkung des Engagements in Kirchengemeinden und anderen Bereichen.

Vorfahrt für die Seelsorge

Der leitende Pfarrer einer Kirchengemeinde hat viele Verwaltungsaufgaben zu erledigen. Diese Arbeit ist wichtig und will Ernst genommen werden, sie hält den Pfarrer aber von seiner eigentlichen Berufung ab: Das ist die Seelsorge. So soll die Stelle der Verwaltungsleitung in allen 180 Seelsorgebereichen eingeführt werden, um die Pfarrer von "geschäftlichen Aufgaben" zu entlasten.

Neue Nachbarn integrieren

Die Flüchtlingshilfe ist das mit Abstand größte Projekt im Wirtschaftsplan 2017. Rund 5,5, Millionen Euro stellt das Erzbistum Köln bereit, um um Initiativen und Einrichtungen bei deren Integrationsarbeit mit Flüchtlingen zu fördern.

Ansprechpartner

Thomas Paefgen
T0221 1642 1381
F0221 1642 1299
E-Mail