Start Kontakt Sitemap

Wo Ihre Kirchensteuer Gutes tut

Geplanter Einsatz der Kirchensteuererträge 2017

Mit der Kirchensteuer erfüllt die Kirche im Erzbistum ihre Aufgaben. Dazu gehören Seelsorge, Bildung und Caritas.

  • Seelsorge mit Kontinuität
    Die Seelsorge als Dienst am Menschen zeigt sich in den tausenden Begegnungen und Gesprächen in den Kirchengemeinden vor Ort. Ob Jugendgruppen, Gesprächskreise oder Pfarrfeste, Orte zur Begegnung gibt es viele. Die Pastoralteams stehen zur Seelsorge bereit und liturgische Angebote ermöglichen es, den Glauben zu feiern. So lebt die Kirche der Menschen für die Menschen. Rund 233 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln sollen im Jahr 2018 in die Seelsorgebereiche fließen – damit werden die Zuweisungen auch in diesem Jahr wieder erhöht.
  • Investitionen in Bildung
    Bildung schafft Zukunft. Jährlich besuchen rund eine halbe Million Menschen im Erzbistum Einrichtungen und Veranstaltungen kirchlicher Weiterbildung. Das Angebot reicht von Eltern-Kind-Kursen über berufsbezogenen Unterricht und die erzbischöflichen Schulen bis zur gemeinwohlorientierten Aus- und Weiterbildung. Rund 12,5 Prozent der zur Verfügung stehenden Kirchensteuermittel fließen in die Bildung. Gleichzeitig liegt mit rund 24 Millionen Euro ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit im Bildungsbereich.
  • Caritas hilft und berät
    Die Caritas ist mit ihren Einrichtungen und Angeboten einer der wichtigsten Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe brauchen. Ein „ganzes Leben lang”, von der Schwangerschaft bis zum hohen Alter, stehen die Mitarbeiter der Kirche in Jugendeinrichtungen, Krankenhäusern und Seniorenzentren
    für die Menschen bereit. Einige dieser Angebote werden auf der Internetseite www.ganzesleben.de vorgestellt. Auch in der Flüchtlingshilfe ist die Kirche engagiert. Im Jahr 2018 sind rund 57 Millionen Euro für die Finanzierung von Caritasverbänden, Fachdiensten und Beratungsstellen eingeplant.

In den Seelsorgebereichen und Pfarrgemeinden leisten tausende haupt- und ehrenamtliche Helfer den größten Teil der täglichen kirchlichen Arbeit. Aus der Kirchensteuer werden Betriebs- und Personalkosten gedeckt. Auch die Gebäude, in denen das Gemeindeleben stattfindet, müssen erhalten werden.

Das Erzbistum ist Träger von 32 Schulen mit rund 23.000 Schülerinnen und Schülern. Das Land Nordrhein-Westfalen trägt einen Großteil der Betriebskosten. Den übrigen Aufwand sowie die Bereitstellung der Gebäude trägt das Erzbistum.

 

Das Bildungswerk des Erzbistums bietet in 20 Einrichtungen ein vielfältiges Programm für die Erwachsenenbildung. Vier Tagungshäuser ergänzen das Angebot.

In rund 550 katholischen Kindertagesstätten werden täglich rund 40.000 Kinder betreut. Das Erzbistum finanziert Teile der Betriebs- und Sachkosten und fördert Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen.

Neben mehr als 100 Beratungsstellen betreibt die Caritas Pflegeeinrichtungen sowie Zentren für Integration und Migration. Das Erzbistum übernimmt in den Einrichtungen der Caritas zwischen 25 und 75 Prozent der Personal- und Betriebskosten.

Neben der Seelsorge in den Kirchengemeinden gibt es umfangreiche Angebote für Jugendliche und Erwachsene sowie im Sozial- und Gesundheitswesen. Kirche ist vor Ort für die Menschen da.

Für die Entwicklungs- und Katastrophenhilfe sind 2018 rund 26,2 Millionen Euro geplant. Hinzu kommen die Unterstützung der kirchlichen Hilfswerke und weitere gemeinsame Aufgaben der deutschen Bistümer.

Kirchliche Aktivitäten brauchen Gebäude. Die Koordination der vielfältigen Aufgaben erfordert zentrale Dienstleistungen der Verwaltung. Auch das Priesterseminar, Museen und weitere Einrichtungen gehören zu diesem Bereich.

Die Aufwendungen für die Altersversorgung decken die Verpflichtungen gegenüber den versorgungsberechtigten Mitarbeitern.

Investitionen in Bildung

Katholische Schulen

2018 wird die Investition in Schulen ein Schwerpunkt sein. Denn das Erzbistum Köln plant Investitionen in Höhe von insgesamt 41,6 Millionen Euro. Davon werden mehr als die Hälfte, knapp 24 Millionen Euro, in Bildungsprojekte fließen, insbesondere in die erzbischöflichen Schulen.

 

Dazu drei Beispiele:

  • Für den Neubau einer Schule in Bad Honnef sind im Wirtschaftsjahr 2018 rund 7 Millionen Euro vorgesehen. Am Ort der bisherigen St.-Josef-Realschule entsteht für insgesamt rund 22 Millionen Euro eine dreizügige Gesamtschule, die Unterricht nach modernsten pädagogischen Vorstellungen ermöglicht und deren Bau und Ausstattung höchsten funktionalen und energetischen Anforderungen entsprechen.
  • In Köln-Lindenthal erhalten die Liebfrauenschule, die Domsingschule und die Musikschule des Kölner Domchores mit einer Zentralmensa und weiteren Lehrräumen zusätzlich Platz zur gemeinsamen Nutzung. Damit werden die drei Bildungseinrichtungen an die heutigen Anforderungen wie Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung angepasst. Zur Refinanzierung der Baukosten entstehen auf dem Gelände auch Wohnungen. Das Erzbistum wird in die Maßnahme fast 19 Millionen Euro investieren, davon rund 4,3 Millionen Euro im Jahr 2018.
  • Die Liebfrauenschule in Ratingen verzeichnet nach Einführung der Bi-Edukation und einem intensiven Schulentwicklungsprozess seit einigen Jahren eine wachsende Nachfrage. Gleichzeitig besteht ein hoher Sanierungsbedarf. Für die energetische Sanierung des Dachgeschosses und die Erneuerung des Brandschutzes wird das Erzbistum Köln insgesamt 9,3 Millionen Euro bereitstellen. Im Wirtschaftsplan 2018 sind dafür 2,3 Millionen Euro vorgesehen.

Geplant ist außerdem der Neubau eines Bildungscampus, der die Begleitung von Kindern und Jugendlichen aus allen Gesellschaftsschichten vom Kindergarten bis zur Berufsausbildung vorsieht. Mit dieser reformpädagogisch orientierten Ganztagsschule setzt das Erzbistum Köln einen schulischen Akzent für benachteiligte Kinder und Jugendliche und verstärkt sein Engagement für Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Katholische Kindertagesstätten

In den rund 550 katholischen Kindertagesstätten im Erzbistum Köln betreuen fast 7.500 Fachkräfte rund 40.000 Kinder. Der Grundsatz einer Erziehung im christlichen Welt- und Menschenbild wird von vielen, auch nicht katholischen Eltern geschätzt. Als einzigartiges Geschöpf und Abbild Gottes wird hier jedes Kind mit seinen Neigungen, Vorlieben und Interessen ernst genommen, gefördert und auch gefordert. Neben der Wertschätzung der Individualität der Kinder werden Grundregeln des sozialen Verhaltens vermittelt und Gemeinschaft gelebt.

 

Die Stärkung von Ehe und Familie bildet einen pastoralen Schwerpunkt im Erzbistum Köln. Dazu leisten die Familienzentren einen bedeutenden Beitrag. Die auf Initiative des Erzbistums und der nordrhein- westfälischen Landesregierung entstehenden Zentren sind Knotenpunkte in einem Netzwerk, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt.

Ansprechpartner

Thomas Paefgen
T0221 1642 1381
F0221 1642 1299
E-Mail