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Sinn und Zweck

Der Namenspatron unseres Konviktes ist seit 1891 der kurz vor 1200 in Lauingen geborene Hl. Albertus Magnus.

Albertus MagnusDass wir damit einen der bedeutendsten Männer des Mittelalters im Namen führen, zeigt sich neben seiner vom Papst Johannes Paul II. hervorgehobenen Bedeutung als doctor universalis für die Wissenschaftskultur, auch durch sein Erscheinen in Dantes „Göttlicher Komödie”.
Dort taucht er als Albertus Coleniensis auf, was auf seine tiefe und fruchtbringende Beziehung zu Köln verweist. Sicherlich kann man zu Recht sagen, dass der als Ordensobere (Provinzial) der Dominikaner in Deutschland und zeitweilige Bischof von Regensburg weitgereiste Albert Köln seit der Mitte des 13. Jahrhunderts zum wissenschaftlichen Mittelpunkt Deutschlands gemacht hat. Sein berühmtester Schüler und Ordensbruder war der Hl. Thomas von Aquin. Albertus starb am 15. November 1280 in Köln, seine Gebeine ruhen heute in der St. Andreaskirche in Köln.
Am 16. Dezember 1931 wurde Albertus von Pius XI. durch die Bulle „Thesauris sapientiae” unter die Heiligen und Kirchenlehrer aufgenommen.
Er, der Schriften sowohl in philosophischer, theologischer und naturwissenschaftlicher Art verfasst hat und mit seinen Kommentaren zu Aristoteles die mittelalterliche Lehre wesentlich beeinflusste, ist uns in seiner gnazheitlichen Denk- und Arbeitsweise Vorbild für unser Leben und Arbeiten.
Somit hätte unser Haus keinen besseren Namenspatron haben können. Alberts Schriften werden vom Albertus-Magnus-Institut, das sich ebenfalls in unserem Haus befindet, wissenschaftlich erforscht und herausgegeben.

 
 
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