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Stephan Berger, 5. Jahr

Stephan BergerWenn ein Fußballer aus der Tiefe des Raumes kommt, dann braucht er in der Regel ein wenig Anlauf,  um den richtigen Laufweg auf dem Spielfeld zu finden.    In ähnlicher Weise darf das für die Frage nach meiner Berufung gelten.     Meine Familie und meine Heimatpfarrei St. Audomar in Frechen legten das Fundament für meinen Glaubensweg. Dieses Fundament des Glaubens ist durch viele Anfragen von Freunden und Mitschülern in der Zeit vor dem Abitur zum ersten Mal beansprucht worden. Die vielen Gespräche weckten auch meine Neugier, und ich begann mich mit meinem eigenen Glauben auseinander zusetzen.      Gestärkt vom Weltjugendtag in Toronto habe ich mich während meinem Zivildienst dazu entschlossen, in Bonn Katholische Theologie zu studieren. In den ersten drei Jahren meines Studiums habe ich im Augustinushaus, einem Studentenwohnheim der Katholischen Hochschulgemeinde, gelebt und mich auch dort mit meinen Nachbarn häufig über den Glauben ausgetauscht.     Die Frage nach der Berufung zum Priestertum ist nicht in einem bestimmten Moment oder an einem festzumachenden Tag ganz plötzlich auf den Plan getreten. Sie ist in vielen kleinen Schritten auf mich zu gekommen. Als sie dann virulent wurde, wollte ich sie in der Tiefe des Raumes belassen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass meine Fähigkeiten und mein Glaube für den Lebensweg eines Priesters genügen sollten.    Die Berufungsfrage, die sich letztendlich ihren Weg selbst gebahnt hat, steht seit zwei Jahren und nun auch im letzten Studienjahr im Mittelpunkt meines Lebens. In dieser Zeit hat mich Gott gestärkt, und ich bin voll Zuversicht, dass ich seinen Spuren weiterhin folge   
 
 
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