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Theologische Grundlegung: Wo das Amt verwurzelt ist
Der Größte von Euch
soll eurer Diener (Diakon) sein.
(Mt. 23,11)
Das Zweite Vatikanische Konzil hat den Ständigen Diakonat – für zölibatär Lebende wie für Verheiratete – innerhalb der katholischen Kirche wieder erneuert. Zum einen soll damit der dienende Auftrag der Kirche neu betont werden, zum anderen, um den wachsenden pastoralen und sozialen Aufgaben der Kirche von heute mehr gerecht zu werden.
Der Diakon ist zum helfenden Dienst in besonderer Weise aufgerufen. Diakon ist das griechische Wort für Diener, Helfer. Durch das Sakrament der Weihe, das wie die Taufe unwiderruflich ist und das sakramentale Prägemal verleiht, befähigt der Bischof den Diakon zum Seelsorgsdienst im Namen und in der Person Jesu Christi: „Im Dienst des Wortes, des Altares und der Liebe ist der Diakon für alle da.”
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