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Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe

Nonnenwerther Franziskanerinnen

Wer sind wir?
Wir Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe sind eine internationale Ordensgemeinschaft. In fünf Erdteilen versuchen wir, mit z.Zt. ca. 1900 Schwestern, das Evangelium in Gemeinschaft zu leben und dabei den kulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten zu entsprechen. Vorbild und Stachel sind uns dabei Franz von Assisi und unsere Stifterin Catharina Damen. Beide lebten aus einer intensiven Gottesbeziehung und in geschwisterlicher Hinwendung zu ihren Mitmenschen. 1835 wurde unser Orden in Heythuysen/Niederlande gegründet, im Januar 1900 unsere erste Niederlassung im Erzbistum Köln: das Kloster St. Josef mit der Schule für Höhere Töchter in Bad Honnef.

In unserer Zeit wollen wir die franziskanische Spiritualität im Sinne unserer Stifterin mitten unter den Menschen leben. Unserem Wahlspruch "Gott wird sorgen" folgend, versuchen wir, offen zu sein für das, was die derzeitige Situation gerade jetzt von uns fordert. Unser Einsatz reicht von pflegerischen und sozialen Berufen bis hin zu Erziehung, Unterricht und Seelsorge. Außerdem engagieren wir uns in verschiedenen Initiativen und Bewegungen. Diese Vielfalt erfahren wir als Herausforderung und Bereicherung.

 

Was tun wir im Erzbistum Köln?
Seit der Jahrhundertwende sind unsere Schwestern in Bad Honnef in den verschiedensten Bereichen engagiert. Schwerpunkt bis 1993 war die ordenseigene Schule mit ihren vielen Schulformen, den jeweiligen Erfordernissen der Zeit entsprechend. Nach Renovierung, Um- und Neubau ist seit ihrer Einweihung im Oktober 1997 die Begegnungstätte "Haus Magdalena" als Seminarhaus in Betrieb und beherbergt einen Schwesternkonvent.

Als Ort der Begegnung und des Miteinanders, aber auch als Oase der Stille und Erholung, bietet das Haus Magdalena seinen Gästen die Möglichkeit, Atem zu schöpfen und zur Ruhe zu kommen. Diese besondere Atmosphäre ermöglicht, zusammen mit den räumlichen und medientechnischen Gegebenheiten, optimale Bedingungen für die erfolgreiche Durchführung von Bildungsveranstaltungen, Seminaren, Exerzitien u.a.m.. In Zentrumsnähe liegt die mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtete ehemalige Villa. Umgeben von einem kleinen Park mit altem Baumbestand, bezaubert sie den Besucher durch ihren besonderen Charme.

Im Kinderheim "Maria Schutz" in Overath bemühen sich seit 1950 die Schwestern um Kinder, deren Familien aus sehr unterschiedlichen Gründen die Versorgung und Erziehung für einen begrenzten Zeitraum oder auch langfristig nicht gewährleisten können. Zur Zeit leben hier 60 Kinder in familienähnlichen Strukturen. Die Architektur der Häuser wurde im Lauf der Zeit dieser Idee angepasst, so dass sich heute mehrere Gebäude im Stil von Ein- und Zweifamilienhäusern, Wohnheim und Kapelle um einen gemeinsamen "Dorf- und Spielplatz" gruppieren. Jeweils 12 Kinder - vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen - leben in einem großen und geräumigen Haus zusammen, betreut von Schwestern und Erzieherinnen. Zum Wohnen, Spielen und Arbeiten genügend Platz für alle... Seit mehreren Jahren verstärkt auch für viele afrikanische Flüchtlingskinder aus Eritrea, Äthiopien, Ruanda und anderen Krisengebieten - ihre Familien sind ausgelöscht oder zur Zeit nicht auffindbar. Diesen Kindern eine neue Beheimatung zu geben, einen geschützten Raum, in dem die schlimmen psychischen und seelischen Verwundungen langsam heilen können, das ist den Schwestern zu einem neuen wichtigen Anliegen geworden.

 

Kontaktadressen:

Mutterhaus
Via Cassia 870
I - 00189 Roma

 

Niederlassungen

Begegnungsstätte Haus Magdalena
Königin-Sophie-Str. 10
53604 Bad Honnef
Tel.: 02224/950-0
Fax: 02224/950-101

 

Provinzialat
Maria-Immaculata-Provinz
Insel Nonnenwerth
53424 Remagen
Tel.: 02228/6009-0
Fax: 02228/6009-333

 

Kinderheim Maria Schutz
An der Brücke 33
51491 Overath
Tel.: 02206/6008-0
Fax: 02206/6008-38

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