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Franziskanerinnen von der Hl. Familie

Entstehung und Aufgabe
Die Gemeinschaft wurde 1857 von einer einfachen jungen Frau, Josefine Koch aus Aachen, in Eupen/Belgien gegründet. Damals brach eine Typhusepidemie aus. Auf Anfrage pflegte sie kranke und hilfsbedürftige Menschen im Eupener Spital. Sie findet Gefährtinnen, die sich ihr anschließen. Allein auf Gottes Stimme hörend, geht sie konsequent ihren Weg. Sie stellt sich den Herausforderungen der Zeit. Im Vertrauen auf Gottes Führung kämpft sie gegen Widerstände und Rückschläge durch Kirche und Staat. Sie findet Ruhe, als sie die rechte Antwort auf ihren Ruf gefunden hat und 1857 die Bestätigung ihrer Schwesternschaft als Franziskanerinnen v. d. Hl. Familie erhält. Das von Josefine begonnene Werk setzt ein Zeichen der Liebe Gottes unter den Menschen und breitet sich aus.
1933 wurde das Generalat nach Eupen verlegt und die deutsche Provinz mit Sitz in Mayen wieder hergestellt. Im Erzbistum Köln wirken die Schwestern in Köln und Hennef-Altenbödingen.

 

Einsatzgebiete
Ca. 200 Schwestern wirken derzeit durch Gebet und Arbeit zum Wohl der Menschen - vor allem in der Kranken- und Altenpflege sowie in der seelsorglichen Betreuung. Sie helfen Notleidenden aller Art. Ihre Aufgabenfelder befinden sich in Deutschland, Belgien, Holland und in der Missionsstation in Dungu/Kongo, Afrika.

 

Lebensform
Das Gebet ist das wesentliche Fundament, aus dem sie ihre Kraft schöpft. Wie Josefine Koch in der Nachfolge Christi und nach dem Vorbild des hl. Franziskus auf die Not der Menschen ihrer Zeit antwortet, so versuchen wir heute, als Franziskanerinnen v. d. Hl. Familie unsere Aufgabe herauszufinden, die wir nur im Kontakt mit den menschlichen Situationen und tiefer Verbindung mit dem lebendigen Gott erspüren können. Durch Gelübde auf Lebenszeit binden wir uns an Gott und die Gemeinschaft.

 

Aufnahme und Ausbildung
Voraussetzungen für die Aufnahme in unsere Gemeinschaft sind gesunde menschliche Grundlagen und die Befähigung zum Wachstum im geistig-geistlichen Leben. Nach Ausbildung in Postulat und Noviziat (2-3 Jahre) erfolgt die Bindung durch Gelübde auf Zeit bis zu 5 Jahren. Nach dieser Zeit des Juniorates bindet sich die Schwester durch die ewige Profess.

Eine vor dem Eintritt erfolgte Ausbildung ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Wichtig ist Interesse am Einsatz für den Menschen und Verfügbarkeit in der Gemeinschaft.

 

Kontaktadressen:

Generalat
Marktplatz 1
B - 4700 Eupen
Tel.: 0032/87/557855
Fax: 0032/87/553195 

 

Niederlassung im Erzbistum Köln: 

Bildungs- und Begegnungshaus St. Pantaleons-Kloster
Am Pantaleonsberg 10
50676 Köln
Tel.: 0221/321007

 

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