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Kapuziner-Terziarinnen von der Hl. Familie, TC

Entstehung und Aufgabe
Luis Amigó, ein einfacher junger Mann mit viel Liebe zu den Bedürftigen, spürt zur Zeit der religiösen Revolution in Spanien Gottes Ruf. Entschlossen Gott in sich allen Raum zu geben, tritt er in Frankreich bei den Kapuzinern ein.

Wieder in Spanien, begleitet er u.a. junge Menschen auf ihrem Lebensweg. Bei ihnen entdeckt er den Wunsch nach Ganzhingabe. Er schreibt daraufhin an einer Regel, die vom Geist des Hl. Franziskus und der Tradition der Kapuziner geprägt ist. Diese noch schreibend, bitten ihn drei Schwestern, nach dieser Regel leben zu dürfen. Das ist für ihn ein Zeichen dafür, dass Gottes Geist die Gründung begleitet. So erwächst am 11. Mai 1885 die Kongregation der Kapuziner-Tertiarinnen v. d. Hl. Familie, die zunächst Cholerakranke und Waisenkinder betreut. 1961 gründet die Gemeinschaft ihre erste Niederlassung in Duisburg im Bistum Essen. Die Schwestern betreuen Kinder und Jugendliche im Sozialen Brennpunkt Bilderstöckchen in Köln. Weitere Schwestern arbeiten in der Kranken- und Altenseelsorge, sowie in der Erziehungshilfe und betreuen notleidende Familien.

 

Einsatzgebiete
Die Zeichen der Zeit geben gestern wie heute den Ausschlag für unsere verschiedenen Apostolate. Ca. 1500 Kapuziner Tertiarinnen wirken in 29 Ländern; in Lateinamerika leben über die Hälfte aller Schwestern, aber auch in Spanien, Italien, Belgien, Deutschland, Polen, der Slowakei, in Süd-Korea sowie auf den Philippinen, in Tanzania, im Kongo, in Benin und Guinea sind Schwestern von uns. Wir versuchen, Gott im Menschen auf vielfältige Weise zu dienen. Die Aufgabenfelder erstrecken sich vom pastoralen Dienst mit Jugendlichen, Familien und älteren Menschen, über die soziale Arbeit mit z.B. wohnungslosen Menschen und benachteiligten Kindern, bis hin zu pädagogischer und krankenpflegerischer Tätigkeit sowie Missionsarbeit.

 

Lebensform
Jesu Leben, in einer tiefen Beziehung mit Gott, hat den Hl. Franziskus in eine radikale Jesusnachfolge geführt: arm, ehelos und gehorsam zu leben. Genau dies versprechen wir offen vor der ganzen Kirche. Die dritte Regel des Hl. Franz und unsere Konstitutionen sind uns Wegweiser dafür. Wir leben in Einfachheit und Freude, die wir in der Beziehung mit Gott erfahren.

Wir erneuern diese Beziehung

  • im täglichen gemeinsamen und persönlichen Gebet
  • in der Begegnung mit den Mitmenschen
  • im Gemeinschaftsleben im Geiste der Hl. Fam.
  • in unserer Arbeit, die von der Haltung des Guten Hirten beseelt ist

Aufnahme und Ausbildung
Ab 18 Jahren, mit entsprechender Reife und nach einer Orientierungsphase kann der junge Mensch das Postulat von 1/2 - 2 Jahren beginnen. Er probiert diese neue Lebensform mit der Frage nach dem eigenen Weg aus und bereitet sich aufs Noviziat vor. Diese 1-2 Jahre ermöglichen ihm Einübung im Gebet, Lehrinhalte und apostolische Erfahrung. Dies dient der Klärung der Berufung und dazu, das Ordensleben zu erfahren.

Mit der Ablegung der ersten Gelübde beginnt das Juniorat (4-6 Jahre), in der sich die Person mit Hilfe des Studiums spirituell vertieft und in die verantwortliche Teilnahme am Gemeinschaftsleben hineinwächst. Sie soll zur Einheit ihrer geweihten Persönlichkeit gelangen, um ihre bindende Entscheidung treffen zu können. Eine ständige Ausbildung auf allen Ebenen folgt.

 

Kontaktadressen

Generalat

 

Soreelle Terziarie Cappuccine de lla S.F.

Curia Generalizia

via Cassia 1243
I - 00189 Rom
Tel.: 0039/06/30367865
Fax: 0039/06/30310462

E-Mail: sugen@terciariascapuchinas.org

Vizeprovinzialhaus
Fraternidat "Sagrada Familia"

Siostry Kapucynik Tercjarki

Ul. Leona Kruczkowskiego, 28

51-143 Wroclaw Polen

Tel. u. Fax: 0048/71-3528526

E-Mail: kapucynki.wroclaw@gmail.com

 

Niederlassung im Erzbistum Köln:

Haus Luis Amigó
Reutlinger Str. 15-17
50739 Köln (Bilderstöckchen)
Tel.: 0221/1706927
Fax: 0221/1706929

E-Mail: terziarinnen.koeln@hotmail.de

 

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