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Was ist mit meinem Ex-Partner im Verfahren?

Treffe ich auf meinen Ex-Partner?

Nein. Die Anhörungen werden mit den Partnern einzeln durchgeführt. Auch wenn am Ende der Beweis­erhebung die Möglichkeit der Akteneinsicht wahrgenommen wird, erhält jeder Partner dazu einen eigenen Termin.

Muss mein Ex-Partner angehört werden?

Um der Wahrheitsfindung willen besteht ein großes Interesse daran, beide Partner zu hören. Daher wird Ihr Ex-Partner vom Gericht auf jeden Fall eingeladen, d.h. er wird über die Klage benachrichtigt und um seine Aussage gebeten. Sollte er dazu nicht bereit sein, so kann das Verfahren ohne ihn weiter geführt werden.

Alle Erfahrung zeigt jedoch, dass die Sachlage sich besser erhellen und klären lässt, wenn auch der nichtklagende Partner im Verfahren mitwirkt und aussagt.

Auch wenn "Funkstille" herrscht und die Fronten verhärtet sind - es empfiehlt sich, über die Absicht zu einem Prozess den anderen Partner vorab zu informieren. Der Partner sollte sich nicht überrascht fühlen, wenn das kirchliche Gericht sich an ihn wendet. Fühlt ein überraschter Partner sich hintergangen, kann seine Bereitschaft zur Mitwirkung von vorneherein verspielt sein.

Muss ich ein Verfahren führen, wenn mein Ex-Partner verstorben ist?

Nein. Der Tod löst die Ehe auf. Wenn Sie einmal (standesamtlich und/oder kirchlich) verheiratet waren, können Sie nach dem Tod Ihres Partners zum zweiten Mal heiraten. Der Weg zum Offizialat ist dann nicht erforderlich.