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Schwestern Mägde Mariens von der Unbefleckten Empfängnis, AM

Entstehung und Aufgabe
Ein Laie aus dem Landadel, der selige Edmund von Bojanowski, wirkte sozial und bildungsfördernd unter der Dorfbevölkerung seiner Heimat Posen. Für die unbeaufsichtigten Kinder richtete er Betreuungsstätten ein Dazu sammelte er fromme, kinderliebe Dorfmädchen, die kleine Wohngemeinschaften bildeten, ländliche Arbeiten zum Unterhalt verrichteten, die Kinder religiös erzogen und sich auch der Kranken und Alten annahmen. Bojanowski gab dem Leben der Mädchen einen ordensmäßigen Stil. Das erste Haus dieser Art gründete er mit 3 Mädchen im Jahr 1850. Die kirchliche Bestätigung der Gemeinschaft auf Diözesanebene erfolgte 1866 und 1947 durch Rom. Im Jahr 1866 wurde eine erste Niederlassung in Schlesien gegründet, wodurch der deutsche Zweig der Gemeinschaft entstand. Die deutsch sprechenden Ordensfrauen wurden 1945/46 aus Schlesien ausgewiesen und gründeten in der Nähe von Potsdam eine deutsche Ordensprovinz, 1952 wurde die westdeutsche Provinz in Köln errichtet. Seit 1992 sind die ostdeutsche und die westdeutsche Provinz mit dem Sitz in Köln vereint.

 

Einsatzgebiete
Heute besteht die Ordensgemeinschaft der Mägde Mariens aus 4 selbständigen Kongregationen, die in einer Föderation zusammengeschlossen sind. Die Schwestern wirken in einigen europäischen Ländern, auf dem amerikanischen Kontinent und in der Mission in Afrika. Sie arbeiten in Kindergärten und -heimen, in der Seelsorge, der Gemeindekrankenpflege, in Krankenhäusern, Altenheimen und übernehmen kirchliche Arbeiten, die die aktuellen Gegebenheiten erfordern.

 

Lebensform
Die Schwestern bilden eine Lebens- und Gebetsgemeinschaft, die durch den ihr jeweils möglichen aktiven Dienst auf die Not der Umwelt antworten will, so wie der Gründer es wünschte. Nach seinem Willen ist Maria, die "Magd des Herrn", ihr Vorbild.

 

Aufnahme und Ausbildung
Voraussetzung für die Aufnahme in die Kongregation ist körperliche und psychische Gesundheit und der Wille, selbstlos zu dienen. Nach Kandidatur, Postulat und Noviziat (ca. 3 Jahre) werden die Gelübde der ehelosen Keuschheit, der Armut und des Gehorsams für 2 Jahre abgelegt, danach für 3 Jahre und anschließend für 1 Jahr. Nach diesen 6 Jahren zeitlicher Profess erfolgt die Ewige Profess. Die berufliche Ausbildung kann vor dem Eintritt abgeschlossen sein oder sie erfolgt in der Ordensgemeinschaft.

 

Kontaktadressen:
Generalat

ul. Czarnoleska 10
PL - 51-621 Wroclaw (Breslau)
Tel.: 0048/71/3482323

 

Provinzialat
Postfach 460115
50840 Köln
Vogelsanger Weg 43
50858 Köln (Junkersdorf)
Tel.: 0221/530 989-0
Fax: 0221/503 989-20

 

Niederlassung im Erzbistum Köln:
Kloster der Mägde Mariens
(mit Provinzialat)
Vogelsanger Weg 43
50858 Köln (Junkersdorf)
Tel.: 0221/530 989-0
Fax: 0221/503 989-20
E-Mail: maegde.mariens.koeln.gmx.de