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Cellitinnen zur hl. Maria Graseggerstraße, Köln

Entstehung und Aufgabe
Unsere Gemeinschaft geht in ihren Anfängen bis auf die Beginen im 13. Jahrhundert. Es waren Witwen und unverheiratete Frauen, die zu gemeinsamer Frömmigkeit und Hilfen für arme, kranke und einsame Menschen zusammenwohnten. Sie hielten keine Klausur und hatten keine bestimmte Regel. Sie gelobten jedoch einer Meisterin Gehorsam und Ehelosigkeit auf die Dauer ihres Aufenthaltes im Konvent, aus dem sie jederzeit austreten konnten.
Im mittelalterlichen Köln gab es mehrere solcher Beginen-Konvente, die im 15. Jahrhundert von den kirchlichen Behörden auf eine dauerhafte Regel und Ordnung festgelegt wurden. Die meisten dieser Gemeinschaften, die in der Krankenpflege tätig waren, nahmen die Regel des hl. Augustinus an. So wurde aus Beginen-Konventen Cellitinnen-Klöster (Cella = die Zelle).
Als um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in den Stürrnen der französischen Revolution die in Köln bestehenden Häuser der Cellitinnen vor dem Untergang standen, gingen im Jahre 1828 aus zwei Klöstern jeweils sechs Schwestern in das frühere Karmelitinnenkloster St. Maria in der Kupfergasse und gründeten eine neue Cellitinnen-gemeinschaft. Am 26. November 1828 hat der Kölner Erzbischof die Neugründung bestätigt. Nach der völligen Zerstörung des Klosters in der Kupfergasse im Jahre 1943 wurde im Jahre 1959 unser jetziges Mutterhaus in Köln-Longerich gebaut.
Unsere erste und eigentliche Aufgabe im Kloster ist, wie es unser Ordensvater Augustinus sagt: beharrliches Streben nach einer lebendigen Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen. Sie muss reifen im Dienst vor Gott, in schwesterlicher Gemeinschaft und im selbstlosen Einsatz für den Nächsten.

 

Einsatzgebiete
In unseren Satzungen heißt es: "Der unserer Gemeinschaft aufgetragene Dienst ist die Ausübung der Werke der Liebe und Barmherzigkeit." Diesem Auftrag gemäß sind unsere Schwestern vor allem in der Alten- und Krankenpflege, sowie in der Seelsorge tätig, wo die verschiedensten Dienste erforderlich sind.

 

Lebensform
Unser Leben nach den evangelischen Räten in Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam nach der Regel des heiligen Augustinus soll vor allem ein Leben in Gemeinschaft sein. Wir alle sollen als Glieder einer einzigen Familie an der gleichen Lebensweise teilhaben: an Gebet und Arbeit, an Mühe und Erholung, an Freude und Schmerz.

 

Aufnahme und Ausbildung
Voraussetzungen für die Aufnahme in unsere Ordensgemeinschaft sind: körperliche und geistige Gesundheit, die notwendige menschliche Reife, Gemeinschaftsfähigkeit sowie eine echte Berufung zur Nachfolge Christi.
Die Ausbildung zum Ordensleben erfolgt stufenweise nach den kirchlichen Vorschriften und endet mit der endgültigen Bindung in der ewigen Profess.

 

Kontaktadressen:

Mutterhaus der Cellitinnen 
Graseggerstr. 105
50737 Köln (Longerich)
Tel.: 0221/974514-0
Fax: 0221/974514-24
E-Mail: kloster-maria@cellitinnen.de


Niederlassung im Erzbistum Köln:

 

Seniorenhaus St. Maria
Schwalbengasse 5-7
50667 Köln
Tel.: 0221/272517-0
E-Mail: st.maria@cellitinnen.de