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Congregatio Jesu

Entstehung und Aufgabe
Die Congragation Jesu geht zurück auf eine Gründung durch die Engländerin Maria Ward (1585-1645), die in Zeiten der Katholikenverfolgung in England die wichtige apostolische Aufgabe der Frauen erkannte. Nachdem sie einige Zeit auf dem Festland in einem strengen Orden verbracht hatte, erkannte sie, dass Gott etwas anderes von ihr erwartete. Um ihre Mitmenschen für den wahren Glauben zu gewinnen, bzw. sie darin zu bestärken, gründete sie 1611 eine neue Form von Ordensleben; sie lebte und arbeitete mit ihren Gefährtinnen nach dem Vorbild der Jesuiten, d. h. ohne Klausur und Chorgebet. Damit setzte sie sich aber in Widerspruch zur damaligen kirchlichen Auffassung von Frauenorden, und es gelang ihr nicht, die Genehmigung durch den Papst zu erhalten. Erst im Jahre 1703 wurden die "Englischen Fräulein" als Orden mit apostolischer Tätigkeit anerkannt. Sie waren zunächst hauptsächlich in der Bildung von Mädchen und Frauen aktiv, arbeiten heute aber auf allen Gebieten der Pastoral.

 

Einsatzgebiete
Die weltweite Ordensgemeinschaft widmet sich im deutschsprachigen Raum:

  • Pastoralen Diensten, z.B. Exerzitien- und geistliche Einzelbegleitung, Pfarrseelsorge, Kranken- und Altenpastoral
  • Bildungs- und Erziehungsarbeit, z.B. Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Internate, Jugendhilfezentrum, Offene Jugendarbeit
  • Sozialen Diensten, z.B. Arbeit mit Randgruppen, Frauenförderprogramme, Krankenpflege

Lebensform 
Die Lebensform der Schwestern richtet sich nach den Ignatianischen Exerzitien aus und wird weitgehend bestimmt durch den apostolischen Dienst. Das Apostolat ist Teilnahme an der Sendung Christi in die Welt: "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." (Joh. 20, 21) Diese Bereitschaft zur Sendung ist zentrales Merkmal der Berufung in die Congrgatio Jesu.
In kleinen oder größeren Kommunitäten leben Schwestern mit unterschielichen apostolischen Aufgaben zusammen. Die Gemeinschaft wächst zusammen und erneuert sich aus der Feier der Eucharistie, in der sie sich um die Mitte ihres Lebens, um Christus versammelt. Die tägliche Meditation ermöglicht eine immer tiefere persönliche Vertrautheit mit Christus. Im Stundengebet – grundsätzlich allein, gelegentlich auch gemeinsam – vereinen sich die Schwestern mit der großen Gebetsgemeinschaft der Kirche. Zeiten der Entspannung und Erholung, gemeinsames Gespräch und gemeinsame Mahlzeiten, das Feiern von Festen und andere Formen der Freizeitgestaltung gehören zu einem gesunden Lebensrhythmus.

 

Aufnahme und Ausbildung
Aufgenommen werden junge katholische Frauen (bis 40 Jahre), die sich zur Teilnahme an der Sendung Jesu zu den Menschen in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam berufen fühlen. Eine abgeschlossene Schulbildung wird erwartet.

Die Gliederung und Ausbildung der jungen Schwestern umfasst nach einer individuellen Einführungsphase ein zweijähriges Noviziat und nach Ablegung der ersten Gelübde eine Berufsausbildung oder einen ersten apostolischen Einsatz. Vor Ablegung der Gelübde auf Lebenszeit wird der Schwester Gelegenheit gegeben, die bisher gemachten Erfahrungen geistlich zu vertiefen.

 

Kontaktadressen:

Generalat
Congregatio Jesu - Casa Generalizia
via Nomentana 250
I - 00162 Rom
Fax: 0039/06/8607561 
E-Mail: gencj@congjesu.org

Provinzialat
Congregatio Jesu 
Mitteleuropäische Provinz
Planeggerstr. 4
81241 München
Tel.: 089/820754-0
Fax: 089/820754-300
e-mail: sekretariat@congregatiojesu.de

 

Niederlassung im Erzbistum Köln:

Haus Maria Frieden
Bökenbuschstr. 7 d 
42555 Velbert (Langenberg)
Tel.: 02052/92629-18
Fax: 02052/92629-48
E-Mail: langenberg@congregatiojesu.de