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Deutschordensschwestern

Schwestern vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem

Entstehung und Aufgaben
Helfen und Heilen, unter diesem Motto errichteten im Jahr 1190 Bürger aus Bremen und Lübeck vor der Stadt Akkon im Hl. Land aus ihren Schiffssegeln ein Zeltspital zur Pflege kranker Pilger und verwundeter Kreuzfahrer. Diese Hospitalbruderschaft, deren Ideal es war, "den Pilgern Stütze zu sein und den hilfesuchenden Menschen um Christi Willen in Liebe zu dienen", wurde bereits 1198 umgewandelt in einen Ritterorden, doch die Hilfe für Kranke und Pilger blieb weiterhin das große Anliegen der Gemeinschaft, die sich unter den besonderen Schutz Mariens stellte. Von Anfang an hatte der Orden auch Schwestern aufgenommen, die durch päpstliche Bulle als volle Glieder des Ordens erklärt wurden.
In acht Jahrhunderten erlebte die Gemeinschaft eine sehr wechselvolle Geschichte; insbesondere der Schwesternzweig wird nach der Reformation 3 Jahrhunderte nicht mehr erwähnt. Im Jahr 1841 wurde das Schwesterninstitut wieder ins Leben gerufen. Die religiöse Kongregation in der heutigen Form wurde durch Pater Peter Riegler 1854 gegründet.

Entsprechend der Gründungsidee und den Erfordernissen der Zeit liegen die Schwerpunkte des Apostolates heute:

  • in der Kranken- und Altenpflege
  • in der Erziehung und Bildung
  • in seelsorglichen Aufgaben

In der Lebensregel der Schwestern heißt es in Punkt 58:
"Das unserem Institut Eigene, worin wir unser Ordensleben verwirklichen und fruchtbar werden lassen, ist der Dienst am Mitmenschen, am Kranken, Alten, Armen, Notleidenden und Hilfesuchenden, an den Kindern und der Jugend; die seelsorgliche Mithilfe in der Pfarrei und die Offenheit und Bereitschaft für die Mission. Sollten die Zeichen der Zeit die Übernahme weiterer Aufgaben erfordern, werden wir bereit sein, auch dafür unsere Kräfte einzusetzen, denn wir sind aufgerufen, die Nächstenliebe im weitesten Umfang auszuüben."

 

Lebensform
"Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft am Brechen des Brotes und an den Gebeten " (Apg 2,42) In geschwisterlicher Gemeinschaft bemühen wir uns um einen einfachen Lebensstil, leben ehelos um Christi Willen und suchen gemeinsam nach dem Willen Gottes für uns in unserer Zeit. Das Leben in Gemeinschaft soll uns dabei helfen, miteinander im Glauben zu wachsen und in der Liebe zu reifen, vertrauend auf das Wort Jesu: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."

 

Aufnahme und Ausbildung
Voraussetzung für die Aufnahme in die Gemeinschaft sind neben körperlicher und seelischer Gesundheit, Christusliebe, Sinn für Gemeinschaft und der Wille, dem Nächsten zu dienen.

Das halbjährige Postulat dient einer ersten Einführung in das Ordensleben und dem gegenseitigen Kennenlernen. Daran schließt sich das Noviziat (mindestens 1 Jahr) mit der weiteren Einführung und Vertiefung in das GlaubensIeben in der speziellen Lebensform der evangelischen Räte. Außerdem soll die Novizin in die Spiritualität und spezifischen Aufgaben des Ordens eingeführt werden. Auf die 1. Profess folgen 5 Junioratsjahre mit dem Einsatz in den verschiedenen Niederlassungen, bzw. die fachliche und spirituelle Aus- und Weiterbildung. Daran schließt sich die "Ewige Profess", d. h. die Ablegung der Gelübde auf Lebenszeit.

 

Kontaktadresse:

Provinzialat
St. Nikolakloster

Kleiner Exerzierplatz 15
94032 Passau
Tel.: 0851/95698-0
Fax: 0851/753655

Niederlassung im Erzbistum Köln:

Deutschordens-Wohnstift "Konrad Adenauer"
Straßburger Platz 2
51109 Köln (Neubrück)
Tel.: 0221/8997211
Fax: 0221/8997-203

E-Mail: ordensschwestern@do-wohnstift.de