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Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat (Pallottinerinnen)

Entstehung und Aufgabe
Vinzenz Pallotti lebte zu Beginn des 19. Jahrhunderts (1795-1850) in Rom. Er litt unter der sozialen und geistigen Not seiner Zeit und der ungenügenden Glaubensantwort der Christen seiner Umgebung. Deutlicher als andere sah er, dass es die Aufgabe jedes Christen ist, das Evangelium von Jesus Christus zu bezeugen und in jedem Beruf, in jeder Lebenssituation den Geist des Evangeliums glaubwürdig zu machen. Vinzenz Pallotti antwortete mit Offenheit und Phantasie auf die religiösen, pastoralen und sozialen Herausforderungen seiner Zeit. Aus der beständigen Spannung zwischen der Suche nach Gott und dem Einsatz für die Menschen in verschiedenen Notlagen wuchs seine Gründung, das Werk vom Katholischen Apostolat im 19. Jahrhundert. Kern dieser Gründung sollte die gemeinsame apostolische Wirksamkeit von Frauen und Männern, von Laien und Priestern in der Kirche und für die Menschen sein.

 

Pallottinerinnen und ihr Einsatz heute
Die Einsicht Pallottis in das allgemeine Apostolat aller Christen soll auch das Leben und Arbeiten der Pallottinerinnen bestimmen. Heute leben etwa 700 Schwestern in kleineren oder größeren Kommunitäten zusammen und sind in 16 verschiedenen Ländern tätig, darunter in Missionsgebieten Afrikas und Lateinamerikas. Leitidee ist das Prinzip der Weitergabe der apostolischen Inspiration. Wichtig ist die Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen, die sich von der Sorge für den Menschen und sein Heil leiten lassen, wichtig sind Einfachheit, Beweglichkeit und die Phantasie der Liebe. Im Erzbistum Köln sind Kommunitäten der Pallottinerinnen in Bergisch-Gladbach und zwar im Stadtteil Bensberg (Vinzenz Palotti Hospital) und im Stadtteil Refrath (Alten- und Pflegeheim St. Josef und Kindertagesstätte).

 

Lebensform
Das Leben in einer apostolischen Gemeinschaft soll Ausdruck für die verbindende Liebe Christi sein. Apostolische Armut heißt, die Güter für den gemeinsamen Dienst am Kommen des Gottesreiches einzusetzen. Apostolische Keuschheit und Ehelosigkeit heißt, frei sein für den Dienst an den Menschen, heißt Mensch für die anderen zu sein. Apostolischer Gehorsam heißt, offen zu sein für den Geist Christi in der Gemeinschaft und in deren Leitung.

 

Aufnahme und Ausbildung
Nach dem Eintritt ins "Postulat" versucht sich die Bewerberin vom Leben in einer religiösen Gemeinschaft ein Bild zu machen. Wenn sie sich nach einiger Zeit für den Übergang ins "Noviziat" entscheidet, beginnt sie damit eine zweijährige Einführung in die spirituellen Grundlagen der Gemeinschaft und in das Leben als Pallottinerin. Es folgt eine Bindung auf Zeit in der ersten Profess, der nach einigen Jahren die Profess auf Lebenszeit folgt. Die Offenheit für vielfältige Aufgaben gehört zum Selbstverständnis der Gemeinschaft.In erzieherischen und pflegerischen Berufen, in Seelsorge und Exerzitienarbeit,in Beratung, in der Küche und in anderen Bereichen ist das kreative Engagement jeder einzelnen gefragt.

 

Kontaktadressen:

Generalat
Casa Generalizia
Viale delle Mura Aurelie 7/B
I - 00165 Roma

 

Provinzialat
Weilburger Str. 5
65549 Limburg
Tel.: 06431/2009-0
Fax: 06431/ 2009-204
E-Mail: mailto:h.weidemann@pallottinerinnen.de

 

Niederlassung im Erzbistum Köln:
 

Altenheim St. Josefshaus
Junkersgut 10-14
51427 Bergisch Gladbach (Refrath)
Tel.: 02204/47-0
Fax: 02204/6749