Das Erzbistum Köln ist mit gut 2,1 Millionen Katholiken unter den deutschen Diözesen das mitgliederstärkste Bistum; gefolgt von Freiburg und Münster (je rund 2 Mio.). In der Reihe der Weltbistümer steht Köln dagegen auf dem 35. Platz: Diözesen wie Mexico (7,8 Millionen Katholiken), São Paulo (rund 5,5 Millionen) oder auch Mailand (etwa 4,9 Millionen) sind von der Katholikenzahl her weit größer.
über 2,1 Millionen Katholikinnen und Katholiken.
rund 1.140 Priester, davon 784 im aktiven Dienst.
185 Ordenspriester im Dienst des Erzbistums.
357 Priester im Ruhestand bzw. freigestellt oder beurlaubt.
317 Ständige Diakone – davon 191 im Hauptamt, 126 mit Zivilberuf und 107 im Ruhestand.
225 Pastoralreferenten/innen und –assistenten/-innen, davon 4 im Ruhestand.
225 Gemeindereferenten/-innen und –assistenten/-innen, davon 82 im Ruhestand.
110 Ordensgemeinschaften mit rund 200 Niederlassungen im Erzbistum Köln, davon 79 Frauenorden mit über 1.300 Ordensschwestern.
6.181 Quadratkilometer Fläche; das entspricht einem Fünftel der Fläche des Landes NRW. Das Erzbistum ragt mit seinem südlichen Teil (Wissen im Kreis Altenkirchen) bis in das Land Rheinland-Pfalz; im Norden (Essen) bis über die Ruhr. Grevenbroich, Kerpen und Euskirchen im Westen und Radevormwald, Wipperfürth und Gummersbach im Osten begrenzen sein Gebiet.
8 Kreisdekanate (in Klammern gerundete Katholikenzahl): Altenkirchen (19.800), Rhein-Erft-Kreis (240.100), Euskirchen (73.700), Mettmann (177.700), Rhein-Kreis Neuss (177.000), Oberbergischer Kreis (88.400), Rheinisch-Bergischer Kreis (114.100), Rhein-Sieg-Kreis (296.800).
183 Seelsorgebereiche mit 554 Pfarreien.
rund 800 Kirchen und rund 400 Filialkirchen und Kapellen, davon rund 600 unter Denkmalschutz.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erzbistum Köln
Vieles, was für die Kirche und ihr entschiedenes Engagement für die Menschen wesentlich ist, läßt sich nicht in Zahlen ausdrücken: ein seelsorgliches Gespräch, Hilfe von Mensch zu Mensch, ein würdig gefeierter Gottesdienst, die erfahrene Gemeinschaft in Gruppen und Verbänden ... Zahlen können aber verdeutlichen, wie wichtig es vielen Menschen ist, sich in der Kirche und füreinander mit ihren je persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einzusetzen.
Im Erzbistum Köln engagieren sich:
über 30.000 Mitglieder in Kirchenchören.
mehr als 30.000 Ministranten und Ministrantinnen.
über 15.000 Frauen und Männer in Pfarrgemeinderäten, Kirchenvorständen und deren Ausschüssen.
über 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sakramentenkatechese, bei der Kommunionspendung, im Pfarrbesuchsdienst, im Büchereiwesen und bei der Pfarrbriefgestaltung.
über 5.000 Jugendgruppen-Leiterinnen und -Leiter.
mehr als 3.000 Frauen und Männer als ehrenamtliche Kirchenmusiker, Küster und im Reinigungs- und Pflegedienst.
über 13.000 Helferinnen und Helfer in Caritas-Gruppen und -Gremien in der Haushalts-, Kranken- und Familienhilfe, in Altenclubs, bei Besuchsdiensten, in den Caritas-Pflegestationen, bei Sammlungen und Aktionen.
Von den rund 400.000 Mitgliedern kirchlicher Verbände im Erzbistum Köln ist jede/r fünfte ehrenamtlich tätig. Zusammen mit den nicht verbandlich organisierten Frauen und Männern leisten im Erzbistum Köln schätzungsweise 200.000 Menschen ehrenamtliche Dienste.
Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst
Bei der Vielzahl der kirchlichen Rechtsträger kann die Zahl der hauptamtlichen Kräfte im Erzbistum Köln nur annähernd angegeben werden - es sind rund 50.000.
Im Erzbistum Köln gibt es:
2.000 Menschen im pastoralen Dienst.
2.900 Mitarbeitende in den Pfarreien (davon arbeiten 800 mit einem Beschäftigungsumfang bis zu zehn Wochenstunden) 2100 dieser Mitarbeiter sind im liturgischen Dienst (Kirchenmusiker und Küster) und 800 arbeiten im Pfarrbüro.
5.000 erzieherisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Tageseinrichtungen für Kinder und 1.100 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den KITAs (Hausmeister, Reinigungskräfte, Küchenkräfte).
2.000 Lehrkräfte in katholischen Schulen und Internaten.
1.800 Kräfte in Erzbischöflichen Einrichtungen, in der Verwaltung und im Kölner Dom.
20.800 Frauen und Männer im Bereich der caritativen Gesundheitshilfe.
11.400 Fachkräfte in der caritativen Altenhilfe.
3.100 Fachkräfte in der caritativen Jugendhilfe ohne die Kindertagesstätten.
11.500 Frauen und Männer im Bereich der sonstigen caritativen Hilfe.
300 Hauptamtliche in katholischen Vereinen und Orden.
Nur ein Teil der Hauptamtlichen wird aus Kirchensteuermitteln bezahlt. Den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend werden zum Beispiel Personalkosten der Caritas aus den Pflegesätzen und öffentlichen Zuschüssen finanziert.
45 Beratungsstellen für Ausländer und Wohnheime für ausländische Jugendliche.
18 Beratungsstellen/Stellenvermittlungen für Arbeitslose.
13 Beratungsstellen für Behinderte.
13 Schuldnerberatungsstellen.
Hinzu kommen die Einrichtungen der 15 Stadt- und Kreiscaritasverbände und der katholischen Sozialverbände (z.B. SKF, SKM) in den Städten und Gemeinden des Erzbistums Köln
Wissenschaft, Bildung und Medien im Erzbistum Köln
Auch Schulen und viele weitere Bildungseinrichtungen gehören zum Erzbistum Köln, wie Büchereien, Archive, Museen und sogar ein Radiosender.
Im Erzbistum Köln gibt es:
46 Katholische Freie Schulen aller Schulformen, davon 32 Erzbischöfliche Schulen.
über 2.000 Lehrkräfte.
über 33.000 Schüler/-innen.
11 Stadt- und Kreisbildungswerke.
16 Familienbildungsstätten.
5 Jugendbildungsstätten.
5 Tagungshäuser in Trägerschaft des Erzbistums Köln, davon 1 Exerzitienhaus.
19 Tagungshäuser andere katholischer Träger.
2 Bildungshäuser mit Anerkennung nach dem Weiterbildungsgesetz NRW (Katholisch-Soziales Institut und Thomas-Morus-Akademie).
2 Institute für Lehrerfortbildung.
2 Priesterseminare.
ein Diakoneninstitut.
ein Theologenkonvikt (Collegium Albertinum).
eine erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule
ein philosophisch-theologisches Institut (Albertus-Magnus-Institut).
über 420 Katholische Öffentliche Büchereien, darunter 25 Patientenbüchereien, mit insgesamt fast 1,6 Mio. Büchern, Spielen, Bild- und Tonträgern
11 Radiowerkstätten und seit Pfingsten 2000 das Vollprogramm Domradio
Das Erzbistum Köln im Spiegel der Statistik
Kirchliches Leben erschöpft sich selbstverständlich nicht in Zahlen. Der Stellenwert eines seelsorglichen Gesprächs, der Feier der Liturgie oder der tatkräftigen Hilfe für Nahe und Ferne lassen sich nur schwer zählen und messen. In den nüchternen Zahlen der Statistik spiegelt sich die religiöse Situation des Erzbistums Köln deshalb nur zum Teil. Dennoch bieten diese Daten wichtige Anhaltspunkte; sie spiegeln gesellschaftliche Trends, können langfristige Tendenzen und Entwicklungen deutlich machen und geben Hinweise auf Schwerpunkte, Probleme und Handlungsfelder.