Fátima-Pilgerfahrt

Am 24. Mai starteten die drei Priesterausbildungshäuser des Erzbistums Köln mit insgesamt 70 Personen die Pilgerfahrt nach Portugal und Spanien. In Santiago de Compostela eröffneten wir diese Pilgerreise mit einer feierlichen Messe sowie der Besichtigung der berühmten Kathedrale und der Innenstadt. Am folgenden Tag kamen wir nach fast fünf Stunden Busfahrt in Fátima an. Am Abend nahmen wir am täglichen mehrsprachigen Rosenkranzgebet am Erscheinungsort der Gottesmutter teil. Die folgende Lichterprozession mit dem Allerheiligsten war für viele ein sehr bewegender Augenblick. Mit dem Wissen, dass Papst Franziskus keine zwei Wochen vorher ebenfalls Fátima besucht hatte, war es uns eine besondere Freude, dass wir am Freitagmorgen in der Erscheinungskapelle die Eucharistie in deutscher Sprache feiern konnten. Es war für alle ein wahrhaft tiefer Moment. Einige äußerten danach in Gesprächen, dass sich ihre Beziehung zu Maria als der Mutter Jesu noch einmal verändert und intensiviert habe. Von diesen Erfahrungen gestärkt fuhren wir nach Lissabon weiter, wo wir noch am selben Abend eine fast dreistündige Tour durch eine wunderschöne, farbenfrohe und geschichtsträchtige Stadt erleben durften. Zum Abschluss der Pilgerfahrt besichtigten wir nur kurz die Altstadt von Porto und feierten am Abend des 27. Mai die Eucharistie mit den einigen hiesigen Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges. Die ganze Pilgerfahrt war außerdem auch eine gute Gelegenheit, die Beziehung zwischen unseren Ausbildungshäusern zu stärken.