Priesterseminar Redemptoris Mater Köln

Kapellenstr. 44 53115 Bonn T (0228) 97896-0 info@redemptorismater.de

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Der Ort der priesterlichen Ausbildung

Sitz von Redemptoris Mater Köln ist seit dem 18. September 2001 das vormalige Kloster Maria Hilf in Bonn-Endenich. Ein Ort mit weitreichender Tradition und Geschichte, die Redemptoris Mater fortschreibt. Dazu zählt z. B. die gemeinsame Feier des Marterfestes am zweiten Oktobersonntag mit der Gemeinde St. Maria Magdalena, auf deren Gebiet das Seminar liegt.

"Wilkommen"

Der ursprüngliche Zugang des Klosters, hinter einer Mauer verborgen, wurde wieder freigelegt. Eine offene, transparente Architektur, die "Willkommen" sagt.

Kreuzgang

Inmitten des Gebäudes befindet sich ein Innenhof mit Brunnen. Er ist umgeben von einem Kreuzgang.

Sakramentskapelle

Der spirituelle Mittelpunkt des Hauses ist die Sakramentskapelle. Hier versammelt sich die Kommunität mehrmals am Tag zum gemeinsamen Gebet und einmal wöchentlich zur Schrifterforschung in Anwesenheit des eucharistischen Herrn. Darüber hinaus gibt die Kapelle tagsüber Gelegenheit zur individuellen Begegnung mit Gott. Denn der Aufbau einer persönlichen Beziehung zur Eucharistie und zu Gottes Wort ist ein Grundpfeiler der priesterlichen Ausbildung.

 

Leitgedanke der gesamten Raumgestaltung ist die Akzentuierung sakraler Kunst in der Liturgie gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil:

 

"Vom Wesen her sind (die schönen Künste) ausgerichtet auf die unendliche Schöpfung Gottes, die in menschlichen Werken irgendwie zum Ausdruck kommen soll, und sie sind umso mehr Gott, seinem Lob und seiner Herrlichkeit geweiht, als ihnen kein anderes Ziel gesetzt ist, als durch ihre Werke den Sinn der Menschen in heiliger Verehrung auf Gott zu wenden."  Konstitution über die heilige Liturgie, Nr. 122

Hauskapelle

Die Hauskapelle
Die Hauskapelle

Die Einrichtung einer eigenen Sakramentskapelle im Seminar entspricht den liturgischen Grundsätzen über die Feier der Heiligen Messe und die Anbetung, wie sie in der Allgemeinen Einführung in das Messbuch festgehalten werden. Die Eucharistie wird deshalb in der angrenzenden Hauskapelle gefeiert, die dafür besonders ausgestaltet ist. Die Anordnung der Versammlung versinnbildlicht die Kirche als Leib Christi – ein besonderes Bild aus dem II. Vatikanum. Die Kirche erscheint dabei als eine dichte Glaubensgemeinschaft, die um Christus und in ihm geeint ist, um Zeichen der Einheit und der Liebe für die Welt zu geben.

 

Den Hintergrund bildet eine Darstellung von Geburt und Auferstehung Jesu Christi sowie von der Dreifaltigkeit. Maler ist Kiko Argüello, der Initiator des Neokatechumenalen Weges. In einem zeitlichen Brückenschlag verbindet er Stilmittel klassischer Ikonografie mit der Plastizität der Moderne.

 

Die Hauskapelle hat insgesamt noch einen provisorischen Charakter und dient für den Gottesdienst, solange die Seminarkirche nicht endgültig eingerichtet ist.

Bibliothek

Die breite Fensterfront schafft einen lichten Raum. Die Bibliothek stellt eine Auswahl an theologischen und philosophischen Werken für das Studium der Seminaristen bereit.

Sport

Für ganzheitliches Wohl, geistige Präsenz und Aufnahmefähigkeit ist der körperliche Ausgleich von Bedeutung. Dazu steht der Fitnessraum im ersten Stock zur Verfügung. Darüber hinaus suchen Seminaristen gerne die Gelegenheit zu sportlichen Aktivitäten wie Fußball, Fahrradfahren, Schwimmen oder Wandern in der grünen Umgebung des Seminars.

Speisesaal

Nach der Liturgie machen die gemeinsamen Mahlzeiten einen wichtigen Aspekt des Gemeinschaftslebens im Seminar aus. Redemptoris Mater Köln legt besonderen Wert auf den kultivierten Umgang miteinander, der auch beim Essen seinen Niederschlag findet. Erinnern wir uns: Die Aufgabe des Priesters ist zu dienen, gemäß dem Wort Christi: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen.“ (Mk 10,45). Diese Haltung lernen die Seminaristen u. a. dadurch, dass sie täglich den Tischdienst verrichten.

Garten

Die Betrachtung der Natur hilft, Ruhe zu finden, so wie durch Gartenarbeit Abwechslung gegeben ist. Zwei Hektar Klostergarten mit einem herrlichen alten Bestand an Obstbäumen bieten Gelegenheit dazu.