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Angekommen

Ausgesetzt oder weggelaufen, weil Missstände und Missbrauch sie dazu trieben: das ist das Schicksal vieler Straßenkinder in Brasilien. Glücklich sind jene, die Aufnahme in „Amare“ finden.


Von ihren Eltern verlassen, kämpfen die Kinder auf der Straße, auf Müllhalden, in Steinbrüchen Esperantinas um Brot, Anerkennung und Zuneigung. Mit Drogen versuchen sie Zuneigung durch Halluzinationen zu ersetzen; die frustrierte Suche nach Anerkennung eskaliert in Gewalt.


Das ist der Boden, in den der Siegburger Theologe Johannes Skorzak Hoffnung pflanzte. Aus christlichem Engagement gründete er 1990 in der ärmsten Region Brasiliens, Esperantina, das Kinderhaus Amare. Diese Einrichtung bietet mittlerweile Hunderten von Kindern und Jugendlichen Essen, Zuwendung, schulische und ethische Bildung und berufsbildende Kurse. Für diese Kinder bedeutet Amare, angekommen zu sein: ein Zuhause zu haben, das mehr ist als Zuflucht vor dem selbstzerstörerischen Existenzkampf auf der Straße. Amare bietet Chancen für ein besseres Leben. Aufgrund des unerschütterlichen Durchhaltevermögens und Kampfgeistes von Johannes Skorzak gibt es in Esperantina dank Amare kaum mehr Straßenkinder. Doch damit diese Geschichte Realität bleibt, bedarf sie weiterhin der Hilfe vieler.

Förderung im Überblick

 

Projekt: Amare Brazil

Ziel: Unterstützung für
marginalisierte Kinder und Jugendliche

Förderbetrag: 12.000 Euro

Zeit: 2012

Ort: Esperatina-Piaui / Brasilien