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01. Was sind die Gründe für die Reorganisation der Rendanturen?

Drei Gründe sprechen dafür, die Rendanturstruktur und -landschaft zu verändern und damit die Anzahl an Rendanturstandorten zu verringern:

  1.  Der Unterstützungsbedarf der Kirchengemeinden verändert sich: Die Nachfrage nach fachlich spezialisierter Unterstützung z. B. zu Kita-Fragen steigt kontinuierlich. Um diese zu beantworten, benötigt die Rendantur Fachbereiche. Damit ein Fachbereich für sich Kompetenz aufbauen kann, benötigt er eine bestimmte Größe. Diese Mindestgröße von Fachbereichen ist auch erforderlich, damit sichergestellt werden kann, dass auch bei längerfristigem Ausfall einzelner Mitarbeiter Anfragen aus den Kirchengemeinden fachgerecht bearbeitet werden können. Und damit diese Fachbereiche ausreichend groß sind, soll sich die Rendanturarbeit auf deutlich weniger als die heute 14 Standorte konzentrieren.
  2. Durch die Einführung der Verwaltungsleitung wird eine Unterstützung in den Gemeinden vor Ort gewährleistet. Dadurch kann sich die Rendantur stärker auf fachliche Aufgaben konzentrieren, die ortsunabhängig erbracht werden können. Der Rendantur kommt eine andere Rolle zu. Erster Ansprechpartner vor Ort ist die Verwaltungsleitung und die Rendantur steht im Hintergrund für fachliche Anfragen zur Verfügung.
  3. Die Anzahl an Katholiken im Erzbistum geht zurück, gleichzeitig sinken inflationsbereinigt die Kirchensteuereinnahmen. Mittelfristig wird weniger Geld für die Kirchengemeinden zur Verfügung stehen: Gemeinden werden sich von Gebäuden trennen, für Baumaßnahmen steht weniger Geld zur Verfügung, die Anzahl an Mitarbeitern in den Kirchengemeinden wird sinken, manche Dienstleistungen werden nicht mehr finanzierbar sein. Damit werden tendenziell auch weniger Verwaltungsaufgaben anfallen. Um sich auf diese Entwicklung einzustellen und stabile Strukturen zu schaffen, die nicht bald wieder geändert werden müssen, bietet sich eine geringere Anzahl an Standorten an.

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