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05. Was passiert, wenn ein Kirchenvorstand nicht mit einem externen Dienstleister zusammenarbeiten will?

Dann muss dieser die Haus- und Mietverwaltung in Eigenregie übernehmen, also mindestens ein Mitglied damit beauftragen. Zugleich muss festgelegt werden, welche Aufgaben genau das einzelne Mitglied bearbeitet, welche Entscheidungen im gesamten Gremium getroffen werden und auch wie eine Vertretungsregelung sichergestellt wird. Vor dieser Entscheidung sollten der Aufgabenumfang und die Aufgabenvielfalt in der jeweiligen Kirchengemeinde bedacht werden. Denn zusätzlich zu den bisherigen Aufgaben kommen unter anderem Mieterkontenführung, Zahlungsabwicklung, Mahnwesen, Betriebskostenabrechnung und Wirtschaftsplanung hinzu. Auch die Risiken, die mit dieser Entscheidung einhergehen, sollten in die Betrachtung einbezogen werden.

 

Die Rendanturen und die zukünftigen Verwaltungsleitungen können diese Aufgabe zukünftig nicht mehr übernehmen, auch das Erzbischöfliche Generalvikariat wird die Aufgaben nicht bearbeiten. Da die Aufgaben zunehmend aufwendiger und komplexer werden, sollte deshalb die Chance zur Entlastung unbedingt genutzt werden. Bis Mai 2016 haben bereits 220 Kirchengemeinden einen Beschluss zur Auslagerung getroffen und bereiten sich gerade darauf vor, den Service eines externen Dienstleisters in Anspruch zu nehmen, erste Kirchengemeinden haben die Auslagerung schon abgeschlossen.

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