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Symposion in Düsseldorf
"Kirchenmusik in den Gemeinden"

150 Jahre Chorleben in unserer Region

DÜSSELDORF/ERZBISTUM KÖLN. Die gemeindebezogene Musik im Gottesdienst sind am Donnerstag und Freitag (21. Juni, 11 bis 18 Uhr, und 22. Juni, 9 bis 15.30 Uhr) Thema eines besonderen Symposions: Im Rahmen der KirchenMusikWoche 2018 im Erzbistum Köln geben Menschen im Düsseldorfer „maxhaus“ kurze Berichte und Statements. Sie stehen in ganz unterschiedlicher Beziehung mit Kirchenmusik in Kontakt und bringen ihre eigene Betrachtungsweise sowie ihre persönlichen Schwerpunkte ein. Das Symposion trägt den Titel „Kirchenmusik in den Gemeinden“ und richtet sich an Kirchenmusiker, Chöre, Interessierte an Kirchenmusik, Musikwissenschaftlicher, Historiker und Aktive in der Gemeindearbeit.

 

Die Mitglieder der Vorbereitungsgruppe setzen sich aus unterschiedlichen Trägerinstitutionen zusammen. Für das Erzbistum Köln ist Erzdiözesankirchenmusikdirektor Professor Richard Mailänder dabei, für die Evangelische Kirche im Rheinland Ulrich Cyganek. Die Arbeitsgemeinschaft Rheinischer Musikgeschichte vertritt Professor Dr. Robert von Zahn, die Musikhochschule Düsseldorf Professor Dr. Volker Kalisch. Auch die Musikhochschule Köln wirkt mit. Gemeinsam wurden sieben praxisbezogene Fragen an die Referenten festgelegt. Fünf professionelle Moderatoren bündeln die Inhalte und führen diese ins offene Gespräch. Ein weiterer Aspekt sind 150 Jahre Chorleben in unserer Region. Dabei geht es vor allem um die Bedingungen, Erfahrungen und Zielsetzungen der chorischen Arbeit in den Gemeinden.

 

Begleitet wird das Symposion von dem Theologen Professor Dr. Peter Bubmann von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Musikwissenschaftler Professor Dr. Michael Heinemann von der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Sie geben in ihren Fachreferaten Impulse in die Veranstaltung.

Leitfragen des Symposions

  1. Was ist typisch für das Repertoire der Kirchenmusik in Ihrer Gemeinde?
  2. Welche besonderen Spiel- und Singweisen prägen Musik in Ihrer Gemeinde?
  3. Inwiefern entnehmen Sie  der reichen Kirchenmusikgeschichte Orientierung für Ihre Arbeit vor Ort?
  4. Welchen Anteil an Ihrer Arbeit macht aktuelle Kirchenmusik aus?  Worin besteht für Sie aktuelle Kirchenmusik?
  5. Gibt es kirchliche Vorgaben, die für Ihre Arbeit besonders relevant sind?
  6. Bei welchen Formen und Anlässen des gemeinsamen Musizierens spüren Sie ein besonderes Gemeinschaftsgefühl der Gemeinde?
  7. Wird die Musik im Zusammenhalt der Gemeinde künftig eine besondere Rolle spielen und wenn ja, welche?

 

Referenten:

Markus Belmann, Kantor, Maxkirche Düsseldorf

Msgr. Markus Bosbach, DCV-Präses, HA-Leiter im Erzbischöflichen Generalvikariat, Köln

Simon Botschen, Forschungsarbeit Chorchronik, Düsseldorf/Bonn

Cornelia Kupski, Kantorin, junge Chorarbeit, Altenberg

Sr. Marie Gabrielle, Musik der geistlichen Gemeinschaften, Schwestern von Jerusalem, Köln

Martin Philippen, Chorvorstand, Pfarrgemeinderat + Katholikenrat, Düsseldorf

KMD Brigitte Rauscher, Vors. des Chorverbandes der EKiR, Chorarbeit mit Senioren, Troisdorf

Elena Suczies, Forschungsarbeit Chorchronik, Köln

Pfr. Matthias Schnegg, Gottesdienstgestaltung, Köln

KMD Christoph Spengler, Kantor, Remscheid

Dominik Susteck, Kantor, Komponist, Köln

N.N., Jugendchor

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung, die wir bis zum 8. Juni an den o. g. Ansprechpartner erbitten. Die Teilnahme an der Tagung, einschließlich dreier Mahlzeiten und Getränke, ist kostenfrei.

Ansprechpartner:

Regionalkantor Dr. Odilo Klasen

Telefon: 0211 6101 9317, E-Mail: obmkls@gmx.net

Ort und Datum

Maxhaus

Katholisches Stadthaus

Schulstraße 11, 40213 Düsseldorf

 

Do., 21. Juni 2018 11 bis 18 Uhr und

Fr., 22. Juni, 9 bis 15.30 Uhr