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Herr Zöller, Sie haben vor über 20 Jahren diese Reihe entwickelt. Welches Konzept stand dahinter? Eine Synthese von 'Kultur-Bildung-Unterhaltung' – so lässt sich die Konzeption unserer schon jahrzentelang präsentierten Veranstaltungsreihe zusammenfassen. Uns geht es darum, Film als ein Ausdrucksmittel gesellschaftlicher Befindlichkeiten, Diskussionen und Entwicklungen einem angemessenen Stellenwert zuzuschreiben. Wie werden die Filme denn ausgesucht? Auf diesem Hintergrund findet die entsprechende Auswahl statt: inhaltliche sowie cineastische Kriterien stehen im Vordergrund. Wo lässt der Streifen neue Erkenntnisse zu? Wo führt er unser Denken, Handeln weiter? Treibt er, der Film, Entwicklungen bewußt auf die Spitze, überzeichnet oder untertreibt er? Finden sich soziale, religiöse Anregungen? Und nicht zuletzt: unterhält er? Gabs auch mal Filme, die nicht gefielen? Natürlich! Nicht jeder von uns ausgewählte Film erfüllt die Erwartungen von Allen. 'Mainstream', der Durchschnittsfilm, der nicht anstößt, rührt, betroffen macht, der wirkliche offene Freude bringt, dieser Film ist nicht "unser Ding". Was unterscheidet die Veranstaltung denn von einer 'normalen' Kinovorführung?
Wir führen in die Filme bewußt auch durch einen Referenten ein und geben im Anschluss auch
die Möglichkeit zu einem Filmgespräch: um Fragen zu stellen, gemeinsam Antworten zu suchen oder
auch einfach um seinem eigenen Spaß oder Ärger auch Raum zu geben. Nochmals: nicht jeder Film
kann/muss jedem/r ZuschauerIn gefallen. Aber er dürfte jeden ein Stück weiterbringen – so
oder so.
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Film-Matinee in Bad Honnef
Im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef werden in diesem Jahr sog. "Film-Matinees" angeboten. Informationen dazu erhalten Sie hier |
Joachim Z?ller, Leiter der Abteilung Medien im Erzbistum K?ln