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"Ich habe euch Freunde genannt" (Joh 15,15) - Freundschaft - Gottesvorstellungen - Gesellschaftsbilder
Film-Arbeitshilfe und Medientipps
Freundschaft als Bild für die Beziehung zwischen Gott und Mensch: Wenn Jesus uns als seine Freundinnen und Freunde bezeichnet, dann verdeutlicht er die menschenfreundliche und wertschätzende Einstellung Gottes jedem Menschen gegenüber mit ihren weitreichenden Konsequenzen. Wir müssen Gott nicht unmündig in einem Herren-Knecht- bzw. Herren-Magd-Verhältnis gegenübertreten, sondern können ihm als Freundinnen und Freunde auf gleicher Augenhöhe begegnen. Damit ist großes Vertrauen in uns gesetzt. Dadurch, dass wir mitreden können bei der Gestaltung der Welt, tragen wir auch Mitverantwortung. Denn als Freunde vertrauen Gott und Mensch einander existentielle Werte an und gehen damit ein Risiko ein.
Andererseits ist mit der Begegnung von Menschen die Begegnung mit Gott verknüpft. Im anderen Menschen begegnen wir Gott – über alle kulturellen, religiösen, politisch-hierarchischen und sonstigen Grenzen hinweg. Konsequenz ist die Aufgabe, einander zu Freundinnen und Freunden zu werden – eine Aufgabe, die sich auch auf die Gestaltung der gesamten Gesellschaft auswirkt.
Hier finden Sie:
• eine ausführliche Film-Arbeitshilfe, die didaktische Vorschläge für den Einsatz von zehn ausgewählten Beispielfilmen zu verschiedenen Aspekten des Themas und für verschiedene Zielgruppen enthält. Behandelt werden darin die folgenden Filme:
HAPPY-GO-LUCKY, YAABA - DIE GROßMUTTER, SPIELZEUGLAND, PRINZESSINNENBAD, SPIN ODER WENN GOTT EIN DJ WÄRE, DER LIEBE GOTT IM SCHRANK, THE RETURN - DIE RÜCKKEHR, DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU, DAS GEHEIMNIS DER FRÖSCHE, DIE FALLE (KLOPKA)
• Medientipps, die Sie bei der Planung von Veranstaltungen zum Thema Freundschaft unterstützen. Die Medien können Sie in der Medienzentrale ausleihen und zu nichtgewerblichen Zwecken öffentlich vorführen.
Wir wünschen Ihnen einen lebendigen Dialog!
Ihr Team der Medienzentrale des Erzbistums Köln
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