Der Kölner Weihbischof macht sich auf den Weg nach Berlin
1. Juli 2011; PEK
Am kommenden Sonntag wird Dr. Rainer Maria Woelki aus Köln verabschiedet. Der ernannte
Erzbischof von Berlin feiert dann seine letzte Messe als Weihbischof von Köln. Die Messe beginnt am
7. August um 19 Uhr im Hohen Dom zu Köln. Die Predigt hält der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal
Meisner. Das "domradio" überträgt das Pontifikalamt live über Radio und Internet. Auch im Kölner
Lokalfernsehen, bei "Center TV", ist die Messe live zu sehen. Im Anschluss wird es einen
Empfang für geladene Gäste im Domforum geben. Woelki war am 2. Juli von Papst Benedikt XVI. zum
Nachfolger von Georg Kardinal Sterzinsky ernannt worden. Am 27. August wird Woelki in sein neues
Amt als Erzbischof von Berlin eingeführt.
Rainer Maria Woelki wurde am 18. August 1956 als Sohn der Eheleute Elisabeth und Alfons
Woelki in Köln-Mülheim geboren. Zur Familie gehören ein jüngerer Bruder und eine jüngere Schwester.
Am 14. Juni 1985 empfing Woelki im Kölner Dom die Priesterweihe. Seine erste Kaplanstelle übernahm
er anschließend an St. Marien in Neuss. Im selben Jahr noch wurde er zudem Präses der
Kolpingfamilie Neuss-Zentral. 1989 stellte ihn der Erzbischof für die Militärseelsorge frei. 1990
wurde er Kaplan an St. Joseph in Ratingen. Ein halbes Jahr später folgte seine Ernennung zum
Erzbischöflichen Geheimsekretär. Zum 1. März 1997 übernahm Woelki die Leitung des Theologenkonvikts
Collegium Albertinum in Bonn. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 2000 zum Kaplan Seiner
Heiligkeit mit dem Titel Monsignore. Im gleichen Jahr wurde er in Rom mit einer Arbeit über den
ekklesiologischen Ort der Pfarrei zum Doktor der Theologie promoviert.
Am 24. Februar 2003 wurde Woelki von Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Scampa,
einem untergegangenen Bistum im heutigen Albanien, und Weihbischof in Köln ernannt; die
Bischofsweihe empfing er am 30. März 2003 durch Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Woelki ist
beauftragt für den Pastoralbezirk Nord des Erzbistums Köln und Bischofsvikar für den Ständigen
Diakonat.
Bei der Deutschen Bischofskonferenz ist Woelki Mitglied der Kommission IV „Geistliche
Berufe und kirchliche Dienste“ und der Kommission VIII „Fragen der Wissenschaft und
Kultur“. Als Weihbischof wählte Woelki zu seinem Wahl- und Wappenspruch „Nos sumus
testes“ - Wir sind Zeugen, ein Zitat aus dem 5. Kapitel der Apostelgeschichte.
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