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Thomas Nickel ist "Komtur des Gregoriusordens"16. Januar 2012; PEK / Kas Die Aktion „Nikolaus komm in unser Haus“ und der Sachausschuss des Pfarrgemeinderates aus Bonn Bad-Godesberg wurden beim Neujahrsempfang des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln durch den Erzbischof Joachim Kardinal Meisner und den Diözesanratsvorsitzenden Thomas Nickel mit dem Anton-Roesen-Preis ausgezeichnet. Bereits zum vierten Mal hatte in der Weihnachtszeit der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Stadt Köln die Aktion "Nikolaus komm in unser Haus" organisiert. Dabei wurde mit dem „Nikolausmobil“ für den Heiligen und seinen Glauben geworben. „Ich finde es gut, dass der Vorstand des Diözesanrates sich entschieden hat, die Nikolausaktion mit dem diesjährigen Anton-Roesen-Preis auszuzeichnen. Sie kann uns zeigen, was wirklich wichtig im Leben ist. Nämlich sich dem Nächsten zuzuwenden und auch auf ihn zuzugehen, freundschaftlich zu behandeln und damit ein Zeichen zu setzen für Menschlichkeit und christliche Nächstenliebe in unserer Gesellschaft“, betonte der Geschäftsführer des Diözesanrates Norbert Michels in seiner Laudatio. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Sachausschuss "Schöpfung und Umwelt" des Pfarrgemeinderates St. Martin und Severin aus Bonn-Bad Godesberg. Der Sachausschuss des Pfarrgemeinderates wurde vor sechs Jahren gegründet und setzt sich seitdem für den „Erhalt von Gottes Schöpfung in der Welt und insbesondere innerhalb der Kirche“ ein. In ihrer Laudatio betonte Sabine Schmidt, Vorstandsmitglied des Diözesanrates, „Durch den Sachauschuss Schöpfung und Umwelt ist vielen Godesbergern und Bonnern vermittelt worden, wie eng Glauben und Bewahrung der Schöpfung zusammen gehören und welche Wege konkret eingeschlagen werden können, um der Umwelt – und damit Gott und den Menschen – nachhaltig Gutes zu tun“. Überraschend ehrte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner auch den Vorsitzenden des Diözesanrates Thomas Nickel. Er überreichte ihm die päpstliche Auszeichnung Komtur des Gregoriusordens. Thomas Nickel ist in vielen Bereichen ehrenamtlich aktiv. Seit 25 Jahren ist er Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln. Unter anderem hat er in dieser Zeit an der neuen Satzung der Pfarrgemeinderäte mitgearbeitet und Pastoralkonzepte mit entwickelt. Schon 1970 hatte der heute 64-Jährige die Diözese mitgestaltet. Bis 1983 war er nämlich Diözesanvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DSPG). 1976 begann er im Vorstand des Diözesanrates. Er ist außerdem in etlichen weiteren kirchlichen Gremien aktiv: im Kirchensteuerrat, dem Diözesanpastoralrat und dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken. Aktiv ist er auch in der Politik als Ratsherr in Neuss, stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.
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