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Kardinal Woelki besucht Palliativstation in Düsselsorf

Sorge um Lebensende - Rainer Maria Kardinal Woelki - Marien Hospital Düsseldorf
21. September 2017; Newsdesk/ahi

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Kardinal Woelki (2.v.r.) wird vom Geschäftsführer des Marien Hospitals Düsseldorf, Dr. Martin Meyer (2.v.l.), am Runden Tisch Palliativmedizin begrüßt.

Düsseldorf. Mit Palliativmedizinern und Pflegefachkräften hat sich der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am Mittwoch, 20. September, im Marien Hospital Düsseldorf ausgetauscht. Anlass war ein Treffen des Runden Tischs Palliativmedizin, an dem Experten aus ganz Düsseldorf über die weitere Vernetzung von Angeboten für Sterbende beraten.

 

Der Erzbischof machte außerdem einen Rundgang über die Palliativstation im Marien Hospital und besuchte schwerstkranke Menschen. Bei Ärzten und Pflegenden informierte er sich über die Sterbebegleitung im Krankenhaus.

 

Selbstbestimmtes Leben bis zum Tod

„Als Kirche ist es eine unserer vornehmsten Pflichten für den Schutz und die Würde des menschlichen Lebens vom Beginn bis zu seinem Ende einzutreten“, betonte der Kardinal im Vorfeld. „Dank der modernen palliativen Versorgung kann heutzutage auch Schwerstkranken geholfen werden. Ihnen wird auf diese Weise ein selbstbestimmtes Leben bis zu ihrem Heimgang zu Gott ermöglicht.“

 

Für Dr. Hanna Kubitz, Leiterin der Palliativstation am Marien Hospital Düsseldorf, besteht das Ziel ihrer Arbeit darin, „Patienten zu stabilisieren, ihnen zu ermöglichen, das Krankenhaus wieder zu verlassen. Sei es nach Hause oder in ein Hospiz“. Um diese Übergänge möglichst reibungslos zu koordinieren, ist das Haus Teil eines Palliativnetzwerks und steht im engen Austausch mit niedergelassenen Ärzten und ambulanten Pflege- und Hospizdiensten innerhalb Düsseldorfs.

 

Sorge um das Lebensende – Auftrag für die Kirche

Die Sorge um das Lebensende gehört für die Katholische Kirche insgesamt zu ihrem Auftrag. Der Besuch von Erzbischof Woelki soll den Stellenwert unterstreichen, den die Katholische Kirche dem Leben von Anfang bis zum Ende einräumt. Die Internetseite www.sterbeninwuerde.de gibt einen Überblick, wie sich verschiedene Einrichtungen im Erzbistum Köln für ein Sterben in Würde einsetzen.

 

Kardinal Woelki wurde im vergangenen Jahr von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zum Beauftragten für die rund 400 katholischen Krankenhäuser bundesweit ernannt.

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