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Pressemitteilung

1. Juli 2016;

Hochschulgemeinden bleiben aktiv in der Flüchtlingshilfe

 

Studierende bekräftigen ihre Haltung zu Geflüchteten und engagieren sich weiterhin aktiv in der Integrationsarbeit vor Ort

(Würzburg-Bonn, 26. Juni 2016) Vom 24.-26. Juni 2016 fand in Würzburg ein bun- desweites Informations- und Vernetzungstreffen von Hochschulgruppen und Studierendengemeinden statt, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren.

 

Flüchtlinge in Deutschland kaum ein Thema beherrschte bis vor wenigen Wochen Nachrichten, Talkshows und Alltagsdiskussionen mehr. Seit In-Kraft-Treten des EU-Türkei-Deals im März 2016 scheint das Thema allerdings fast in Vergessenheit geraten zu sein. Dabei stehen unsere neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger nun vor der Herausforderung, die Sprache zu erlernen, sich in Deutschland eine zweite Heimat aufzubauen und im Bildungs- und Arbeitsmarkt anzukommen. Hierbei leisten viele Katholische Hochschulgemeinden (KHG) in Deutschland einen wertvollen Beitrag und unterstützen die Geflüchteten bei diesen Herausforderungen. In ihrer Arbeit profitieren die Studierenden und Mitarbeitenden von den Erfahrungen der letzten zwei Jahre.

 

Denn bereits vor der großen medialen Aufmerksamkeit der Thematik zeigte sich vor allem in den deutschen Universitäts- und Hochschulstädten großes Interesse und Engagement. Die jeweiligen Hochschul- und Studierendengemeinden griffen in der inhaltlichen Ausrichtung ihrer Arbeit vermehrt die Situation der Flüchtlinge in Deutschland auf, gestalteten Informationsabende und begannen nach und nach Projekte und konkrete Unterstutzungsangebote vor Ort zu verwirklichen.

 

In diesem Zusammenhang initiierten Studierende aus verschiedenen Gemeinden auf der Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemein- den (AKH) im November 2014 eine bundesweite Vernetzungsgruppe zum Thema Asyl. Bei ihrem Treffen in Würzburg tauschten sich engagierte Studierende mit verschiedenen Sozialträgern aus, um die Arbeit vor Ort in den Hochschulgemeinden auch in Zukunft nachhaltig gestalten zu können. Zum Abschluss des Treffens bekräftigten die Studierenden ihr Engagement auch weiterhin fortzusetzen. Sie sehen sich auch dann noch in der Verantwortung für die Menschen, die nach Europa geflohen sind, wenn das Thema in den Medien nicht mehr omnipräsent ist.

 

Oktober 2016 erstmals bundesweite Aktionswoche der AKH zu Flüchtlingshilfe

In einer bundesweiten Aktionswoche vom 24.-30. Oktober 2016 sollen deshalb in allen Hochschulgemeinden Projekte gestaltet und umgesetzt werden, die sich mit dem Thema Flucht und Migration beschäftigen. Die Teilnehmer des Vernetzungstreffens erarbeiteten hierfür zum einen Vorschläge und Leitfäden und zum anderen ein Konzept für einen Gottesdienst, der in dieser Woche von allen Hochschulgemeinden gefeiert werden soll und so die Gemeinden in ganz Deutschland miteinander verbindet.


Die Fortsetzung und Weiterentwicklung ihres Engagements im Bereich der Flüchtlingshilfe werden die Delegierten der AKH auf ihrer Versammlung vom 18.-20. November 2016 in Magdeburg beraten.

 

Dokumentation und Informationen zum Download unter http://www.fhok.de/service/engagement-fuer-fluechtlinge/
Die rund 125 Katholischen Hochschulgemeinden in Deutschland haben sich in der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH) zusammengeschlossen. Die AKH stärkt die Zusammenarbeit der Hochschulgemeinden, fördert die konzeptionelle Weiterentwicklung der Hochschul- pastoral und bietet bundesweit Seminare für Studierende an. Sie wird getragen durch den Forum Hochschule und Kirche e.V.

Ansprechpartner: Dr. Lukas Rölli (v.i.S.d.P.) c/o Forum Hochschule und Kirche e.V., Rheinweg 34, 53113 Bonn Tel. (0228) 9 23 67-0

E-Mail: roelli@fhok.de

weitere Informationen: www.fhok.de

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