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Über 2000 Messdiener feierten den Ministrantentag in Altenberg

Haus Altenberg - #minitag2017 - Dank für liturgischen Dienst in Gemeinden
11. Juli 2017; Jugendseelsorge/Boristowski, HA Medien und Kommunikation/Je

Spiel und Spaß beim Ministrantentag 2017 in Altenberg.

Unter dem Motto „Kommt und seht“ feierten am 8. Juli 2017 etwa 2.200 Messdienerinnen und Messdiener rund um die Jugendbildungsstätte Haus Altenberg den Ministrantentag 2017. Am Ende gab es frenetischen Beifall, Jubelrufe und jede Menge Dankesworte – für einen rundum gelungenen Tag mit über 50 Workshops, einem Kinderrock-Konzert und einer feierlichen Abschlussmesse unter freiem Himmel.


„Danke für euren treuen Dienst!“ – das riesige Plakat auf der Bühne drückte aus, wofür der Ministrantentag steht. „Über 25.000 Kinder und Jugendliche üben in unserem Erzbistum den Altardienst aus, mit viel Engagement und Freude. Dafür gilt es, mal Danke zu sagen!“, erklärte Tobias Schwaderlapp: „Ich glaube, mit dem heutigen Tag ist uns das ziemlich gut gelungen, wenn ich so in eure Gesichter schaue.“ Der 35-Jährige wurde Anfang Mai von Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zum Diözesanjugendseelsorger ernannt.

 

Jugendbildungsstätte als gigantischer Spielplatz

Christoph Köster brachte die Tradition des Ministrantentags auf den Punkt: „Seit 50 Jahren gibt es den Ministrantentag im Erzbistum Köln. Und jetzt ist er nach der langen Umbauphase der Jugendbildungsstätte wieder zuhause angekommen.“ Köster ist im Erzbistum Köln für die Jugendarbeit mit Messdienern zuständig. Er organisierte den Tag gemeinsam mit einem großen Team: „Fast 100 ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter sind hier heute im Einsatz, für ein Programm mit viel Spaß, Abenteuer und Spiritualität.“ Anderthalb Jahre habe die Vorbereitung gedauert, so Köster


 

Vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche

Bei bestem Wetter tummelten sich die 2.000 Ministranten auf dem ‚gigantischen Spielplatz‘ neben dem Altenberger Dom. Weit über die Hälfte der Teilnehmer waren unter 12 Jahre alt. Sie wussten die fast unzählbaren Spielangebote zu schätzen

 

Gleich drei ungewöhnliche Fußball-Spielarten forderten viel Körpereinsatz:

  • Bubble-Soccer: Dabei stecken die Spieler in großen Plastikblasen, was zu völlig verletzungs- und schmerzfreien Stürzen führt. Das gegenseitige Anrempeln machte sogar mehr Spaß als Tore schießen.
  • Bobbycar-Fußball: Dabei müssen sich die Kicker auf den kleinen roten Fahrgeräten fortbewegen und einen Softball in ein Tor bugsieren.
  • ‚Menschenkicker‘: Dabei werden die Spielfiguren an eindrucksvoll großen Kickerstangen durch echte Menschen gespielt.

Eine Herausforderung war das Wetter. Die Sonne meinte es mehr als gut und knallte die meiste Zeit von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Da erwies sich der ‚Bautrupp‘ der Katholischen Jugendagentur Bonn als wahrer Segen – besser gesagt: als wahrer Regen. Mit Wasser aus Sprayflaschen sorgte der Bautrupp immer wieder für Abkühlung.


Deutlich ruhiger ging es bei einem anderen Highlight zu: bei der Lesung aus dem Klassiker „Emil und die Detektive“ mit dem Schauspieler Thomas Pelzer. Wer das Buch bereits kannte, hing genauso an seinen Lippen wie ‚Emil-Neulinge‘. „So echt und spannend umgesetzt, mit Requisiten, Musik und Geräuschen, das war großes Kino für die Ohren“, zeigte sich eine Zuhörerin begeistert. Dass in den hinteren Reihen einige Erwachsene den abgedunkelten Raum für ein kurzes Nickerchen nutzten, tat der Sache keinen Abbruch.


Ein Stockwerk höher ging es auch um Texte, und zwar um selbstgeschriebene Texte, die in einem Rap vertont wurden. Der Kölner Tontechniker und Musikproduzent Markus Brachtendorf sorgte mittels Laptop und Mikro für eine professionelle Studioatmosphäre. So übten Celine, Johannes und Matthias aus Schildgen eifrig ihren Rapsong: die richtige Betonung, die richtige Pause – gar nicht so einfach. Markus Brachtendorf erklärte geduldig den passenden Sprachrhythmus, bis es richtig gut klang.

 

Zum Glauben inspirieren lassen

In der feierlichen Abschlussmesse griff Diözesanjugendseelsorger Schwaderlapp das Motto des Tages noch einmal auf: „‘Kommt und seht‘ war die Antwort Jesu an die Menschen, die ihn gefragt hatten: ‚Wo wohnst du?‘ Es ging ihm nicht um eine Hausadresse. Vielmehr hat er die Menschen eingeladen, einfach mit ihm zu gehen und zu sehen, wie er lebt“, erläuterte Schwaderlapp. Und so seien auch wir heute aufgefordert, uns von den Texten der Heilligen Schrift, in der Liturgie oder von gläubigen Menschen inspirieren zu lassen.


Veranstaltet wurde der Minitag vom Arbeitskreis ‚Ministranten im Erzbistum Köln – MEK‘ und von der Abteilung Jugendseelsorge.

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