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Nikolaus von Myra: Vorbild mit vielen Geschichten

Nikolaus 2017: Diese Legenden über den Nikolaus sollte jedes Kind kennen. Im kurzen Video steht der Heilige im Blitzlichtgewitter.

Wenn in der Nacht zum 6. Dezember der Heilige Nikolaus durch die Wohngebiete zieht, liegen tausende Kinder aufgeregt in ihren Betten – der Nikolaus verteilt Nüsse, Äpfel, Süßes und Geschenke. Aber woher hat der Bischof von Myra den Ruf, so unglaublich großzügig zu sein?

Die Heimat des Nikolaus liegt in der Türkei

Bei Nikolaus von Myra handelt es sich um eine fiktive Figur. Genauer ist der heute bekannte Nikolaus eine Verschmelzung des heiligen Bischofs Nikolaus von Myra und des Abts Nikolaus von Sion. Man schätzt, dass Nikolaus von Myra um 270 nach Christus in Patara in der heutigen Türkei geboren wurde. Später wurde er zum Bischof von Myra geweiht, etwa 60 Kilometer von seiner Heimat entfernt. Myra heißt heute Demre und liegt in der Provinz Antalya. Gestorben ist er am 6. Dezember circa 345 bis 351 nach Christus.

 

Lustiges Video zum Nikolaustag

Wie Nikolaus mit Goldklumpen drei Frauen rettete

Viele Legenden ranken sich um seine Person. Eine Geschichte berichtet davon, dass Nikolaus – damals noch nicht Bischof – nachts drei Goldklumpen durch das Fenster eines armen Mannes warf. Damit rettete er seine drei Töchter, die der arme Mann aus materieller Not sonst hätte verkaufen müssen. Noch heute kommt der Nikolaus nachts in die Haushalte und wird auf vielen Bildern mit vergoldeten Äpfeln oder eben Goldklumpen dargestellt.

 

Auch Seeleute zollen dem Heiligen Tribut. Als einmal Schiffer in Seenot gerieten, erschien ihnen Nikolaus, sprach ihnen Mut zu und packte auch selbst mit an, sodass die Seeleute ihr Schiff heil durch die Notlage manövrieren konnten. Später, als die Schiffsbesatzung die Kirche von Myra betrat, erkannten sie, dass es sich um den Bischof gehandelt hatte.

 

Außerdem erzählt man sich, dass der Heilige Nikolaus für eine wundersame Kornvermehrung verantwortlich war. Als über die Stadt Myra eine große Dürre kam, litten die Menschen unter Hunger. Ein Schiff, vollbeladen mit Getreide, ankerte in Myra, doch die Seeleute durften nichts von ihrem Gut abgeben. Sie fürchteten die Strafen des Kaisers, der auf jedes Gramm bestand. Nikolaus überredete die Besatzung den Menschen von Myra ein wenig Getreide abzugeben und versprach gleichzeitig, dass bei der Ankunft beim Kaiser nichts fehlen wird. Tatsächlich bekam die Bevölkerung von Myra ein wenig Korn und die Besatzung des Schiffes konnte trotzdem das vollständige Ladegut beim Kaiser abliefern. Von den wenigen Scheffeln Getreide, die in Myra blieben, lebten die Menschen zwei Jahre lang und es reichte sogar für die Getreideaussaat.

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