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16. Mai 2017: Gedenken des Völkermords an Sinti und Roma aus Köln und Umgebung vor 77 Jahren

Gedenkveranstaltung und Medientipps

Seit dem 16. Mai 1940 wurden in Köln Sinti und Roma im Internierungslager an der Venloer Straße in Köln-Bickendorf festgenommen und in das Lager Deutz verschleppt.

 

Am 21. Mai 1940 deportierten die Nationalsozialisten und ihre Mitläufer mehr als 1000 Sinti und Roma vom Bahnhof Köln-Deutz in Ghettos und Konzentrationslager. Die wenigsten von ihnen überlebten den Völkermord.

 

Eine Mahn- und Gedenkveranstaltung mit Zeitzeugen, dem Markus Reinhardt Ensemble und Rolly, Stephan und Benjamin Brings findet am 16. Mai 2017 um 18 Uhr in Köln statt: am Ort des ehemaligen Internierungslagers an der Bahnunterführung Venloer Str./Matthias-Brüggen-Str. (U-Bahn-Linien 3 und 4, Station Akazienweg).

 

Sinti und Roma wurde in Deutschland noch lange nach 1945 jede Entschädigung verweigert. Die massenhafte Ermordung wurde lange Zeit nicht als Völkermord anerkannt.

 

Bis heute leiden Sinti und Roma in Europa unter Ausgrenzung bis massiver und systematischer Diskriminierung. In Deutschland wie in anderen Ländern haben Sinti und Roma weitaus geringere Chancen auf ein Leben in Wohlstand und Sicherheit als die Mehrzahl der übrigen Bevölkerung. Und Roma, die aus osteuropäischen Ländern vor offener Diskriminierung und Bedrohung fliehen, haben in Deutschland fast keine Chance auf Asyl.

 

Wir haben für Sie Medientipps aus unserem Verleih zusammengestellt, die Sinti und Roma zu Wort kommen lassen und jenseits von Vorurteilen Einblicke in deren Situation gewähren.

 

> Mahn- und Gedenkveranstaltung am 16.5.2017 in Köln

> Informationen zur Verfolgung der Sinti und Roma in Köln vom NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

> Informationen vom Rom e.V. Köln

> Medien der Medienzentrale zu Sinti und Roma

> Allgemeine Informationen zu Sinti und Roma vom Mediendienst Integration

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