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Predigt von Msgr. Oliver Boss bei TU ES DOCH! am 07.09.2011

Klostertour : ein orden-tlicher Tag bei herrrlichem Wetter

 
Der hl. Petrus hat "alle Hebel in Bewegung gesetzt", damit am vergangenen Samstag bei der gemeinsamen Klostertour der Bistümer Aachen und Köln die Sonne über Köln erstrahlte.
Die Klostertour führte die Teilnehmer dieses Jahr zu der Monastischen Gemeinschaft von Jerusalem, in Groß St. Martin, in Köln. Doch vorher besuchten alle Interessierten die Diözesanstelle "Berufe der Kirche" im Erzbistum Köln, wo eine Statio in der Kapelle des Priesterseminars gehalten wurde, die mit einem Berufungsgebet endete.
Von hier aus ging es zu Fuß nach Groß St. Martin, wo die Brüder und Schwestern der Ordensgemeinschaft auf die Gruppe bereits warteten, und sie mitnahm in den öffentlichen Teil des Frauenordens. Die Schwestern und Brüder gaben sehr lebensnah Einblicke in die Entstehung des Ordens, die Aufteilung von Gebet und Arbeit (alle Arbeitsplätze der Brüder und Schwestern sind in der Stadt Köln bei nicht kirchlichen Trägern). Brüder und Schwestern leben autark und getrennt voneinander. Nur das Gebet und die Feier der heiligen Messe beten sie gemeinsam. Die Einladung des Ordens, die Vesper und die  anschließende hl. Messe mitzufeiern, wurde von allen sehr begrüßt. Am Ende des Tages nahmen alle Beteiligten einen Schatz von Erfahrungen mit nach Hause, der noch lange positive Wirkungen zeigen wird.
Wer gerne das Gebet der Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem miterleben und -beten möchte, ist herzlich nach Groß St. Martin eingeladen und wird mit Sicherheit die Oasensituation mitten in der Wüste der pulsierenden Stadt genießen.

Berufsinformationsmesse mit neuem Stand der Diözesanstelle "Berufe der Kirche"

 
Stand "Berufe der Kirche" - Theologiestudent und Neupriester im Gespräch mit Jugendlichen
Letztes Wochenende fand die große Berufsinfomesse "einstieg abi" in den Messehallen Kölns statt. Die Vielzahl der Firmen, Fachhochschulen und Universitäten sowie die Vertreter von Berufsgruppen aber auch der große Besucherandrang erfreute die 32000 Besucher wie auch Aussteller gleichermaßen. Während freitags größtenteils Schulgruppen die Messe besuchten, fanden samstags hauptsächlich die jungen Erwachsenen und die Eltern der Jugendlichen den Weg in die Messehalle 7.
Caritas, zusammen mit dem Erzbischöflichen Berufskolleg Köln und dem fsj-im Erzbistum Köln konnten erstmals vor drei Jahren mit einem neuen, eigenen Stand aufwarten. Seit diesem Jahr Stand "Berufe der Kiche" - Ordensschwester im Gespräch mit einer jungen Frauhat die Diözesanstelle "Berufe der Kirche" im Erzbistum Köln auch einen baugleichen, modernen Stand, der beim Publikum nicht nur großes Interesse fand sondern auch zur ganz besonderen visuellen und gedanklichen "Kontaktaufnahme" einlud. Hilfreich für die Jugendlichen waren vor allem die jungen Vertreter fast aller Berufsgruppen am dortigen Stand, die kompetent und praxisnah den Fragenden Auskunft geben konnten. Mag manchem Leser der Auftritt einer Diözesanstelle auf einer Berufsinformationsmesse auch etwas fraglich erscheinen, sollte man ruhig den missionarischen Wert und die oftmals wichtigen Antworten, die Suchende und Fragende hier erhalten, mit in die Wagschale werfen. Für mich als Teilnehmer bleibt die Erinnerung an ein sehr positives Wochenende, dass jungen Erwachsenen neue Perspektiven eröffnet und manchem neue Wege der Berufung geebnet hat. (mj)

Jugendliche schätzen Glaubensangebote

Jugendseelsorge wertet Umfrage zur Qualität ihrer Arbeit aus

Angebote, die tiefe Glaubenserfahrung mit Spaß und Freizeit verbinden – das wünschen sich Jugendliche und junge Christen im Erzbistum Köln. Nach ihrer Meinung bietet die Jugendseelsorge bereits viele gelungene Angebote, von Jugendmessen über Wallfahrten bis hin zu mehrtägigen Events. Jugendliche wollen dabei keineswegs nur „bespaßt“ werden, sondern suchen nach Angeboten, die sie auf ihrem Glaubensweg begleiten und auch zur kritischen Auseinandersetzung mit Themen rund um Kirche und Religion einladen.

Dies ist eins der zentralen Ergebnisse einer Umfrage, die die Verantwortlichen in der Jugendseelsorge im Erzbistum Köln Ende 2010 unter Jugendlichen, Verantwortlichen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt haben. Nach dem Motto „Nichts ist so gut, dass man es nicht noch besser machen könnte“ wollten Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Mike Kolb und sein Team wissen, was in der kirchlichen Jugendarbeit gut läuft und was sich ausbauen lässt.

Die Ergebnisse bringen Hinweise auf wichtige Details: So wollen die, die sich zum engeren kirchlichen Kreis zählen, keineswegs unter sich bleiben. Events und Aktionen sollten auch für nicht kirchlich Engagierte offen sein. Die über 20jährigen wünschen sich dabei mehr Angebote für ihre Altersgruppe, mit einer gezielteren Werbung. Dass dabei die sozialen Netzwerke wie Facebook und Co eine zentrale Rolle spielen, ist für die jungen Menschen selbstverständlich. Und sie äußern den Wunsch, dass sich die Jugendseelsorge noch mehr zu aktuellen Themen äußert.

Mit Hilfe der Gesellschaft für Management-Psychologie (GMP) aus Bielefeld wurden bei der Qualitätsanalyse auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden und Einrichtungen der Jugendpastoral befragt. Sie melden den Bedarf nach mehr Service und fachlicher Unterstützung vor Ort an. Die Abteilung Jugendseelsorge wird dem mit mehr passgenauen Angeboten für Problemsituationen im Seelsorgebereich entgegen kommen.

Die Rückmeldungen bei der internen Befragung zeigen, dass trotz aller Krisen, die die Kirche in letzter Zeit treffen, sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in hohem Maße mit ihrem Arbeitgeber und mit ihrem kirchlichen Auftrag identifizieren. Dafür spricht auch die hohe Bereitschaft, aktiv an notwendigen Veränderungsprozessen mitzuwirken.

Der Diözesanjugendseelsorger sieht sich durch die Ergebnisse der Untersuchung bestärkt: „Jugendpastoral ist unser Dienst als Kirche an und mit den jungen Menschen, die uns in der Arbeit begegnen. Für sie entwickeln wir Maßnahmen und Projekte wie ‚Altenberger Licht‘, ‚All Hallows Evening‘ oder die Wallfahrt zum Weltjugendtag. Es wäre schade, wenn das Interesse von Jugendlichen keine adäquaten Angebote fände“, skizziert Kolb die Ausrichtung der Jugendseelsorge.

Kapuziner machen Kampagne

 

Der Kapuzinerorden wirbt mit unkonventionellen Mitteln um neue Mitglieder. So war am Samstag und Sonntag im Stellenanzeiger «Alpha» des «Tages-Anzeigers» ein Inserat zu lesen mit folgendem Wortlaut: «Wir suchen nach Vereinbarung einen oder mehrere Banker, Journalisten, Lehrer, Theologen, Kaufleute, Juristen, Kommunikationsspezialisten als Kapuzinerbruder (Lebenseinstellung, 100%).» Zu den weiteren Anforderungen hiess es: «Wenn Sie ein lediger Mann sind, idealerweise zwischen 22 und 35 Jahre alt, wenn Sie ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert haben, röm.-kath. getauft, gemeinschaftsfähig und selbstständig sind, soziale Kompetenz und Sensibilität für Religionen besitzen sowie lebenstüchtig, initiativ, neugierig und suchend sind, sollten Sie Kontakt mit uns aufnehmen.» Bezahlung wird keine geboten, dafür «Spiritualität und Gebet, Kontemplation, eine egalitäre Lebensform, Freiheit von persönlichem materiellem Reichtum und von dem üblichen Zweierbeziehungsmodell». Zum Gotteslohn gehören zudem «entwicklungspolitische Tätigkeitsfelder, Lebenssinn und Leben in einer Gemeinschaft in solidarisch getragener sozialer Sicherheit».

Der Orden ist zuversichtlich, über diese unkonventionelle Kampagne viele Sympathien und vielleicht zehn neue Mitglieder zu gewinnen. «Uns geht der Nachwuchs aus», sagt der Kapzuiner-Sprecher Willi Anderau gegenüber dem «Tages-Anzeiger» (09.11.2010). Innert zehn Jahren habe sich die Gemeinde auf 200 Mönche halbiert. Zudem sei der Orden überaltert. Angesprochen seien daher junge und qualifizierte Männer, die zunächst im akademischen Umfeld und später auch im handwerklichen Sektor und in sozialen Dienstleistungsberufen gesucht werden.

Aus: www.kapuziner.ch

fsj sucht neue Mitarbeiter


Stellenausschreibung: Mitarbeiter(in) im freiwilligen sozialen Jahr für Initiative "GlaubensMobil" gesucht
Mit einer soeben erschienenen Stellenausschreibung sucht das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken zum 01. August 2011 für seine neue Initiative 

Initiative „GlaubensMobil – Zeig draußen, was du drinnen glaubst“ eine(n) engagierte(n) Mitarbeiter(in) im freiwilligen sozialen Jahr.

Die Initiative ist ein neuartiges Projekt: Mit einem VW-Bus werden pastorale Orte in den Diözesen Deutschlands angesteuert, um dort in Gespräch, Aktion und Gebet für evangelisierendes Handeln zu motivieren. Das GlaubensMobil macht u.a. Station bei Großveranstaltungen der Diözesen, in Pfarrgemeinden und an besonderen pastoralen Orten (z.B. Tourismusregion, Schule, Universität).  Zu den Aufgabenschwerpunkten der/des gesuchten Mitarbeiter/in im freiwilligen sozialen Jahr zählen die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der Einsätze, die Mitarbeit bei der Durchführung der Einsätze vor Ort sowie die Unterstützung bei der Reflexion und Evaluation der Initiative.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes oder direkt bei Frau Julia Brodersen-Schäfers, Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, Tel.: 05251/2996-44, E-Mail: brodersen @ bonifatiuswerk.de. Der volle Ausschreibungstext lässt sich zudem hier als pdf-Datei herunterladen.

Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb im Interview mit Joachim Kardinal Meisner am Ende der Ministrantenwallfahrt nach Rom

 

Predigt von Dechant Wolgang Picken zum Thema "Berufung" im Altenberger Dom im September 2010

Dechant Wolfgang Picken

Ergebnisse der 16. Shell Jugendstudie


Die heutige junge Generation in Deutschland bleibt zuversichtlich. Die Zuversicht der Jugendlichen aus sozial schwachen Haushalten ist dagegen weiter gesunken. Die Kluft zwischen den Milieus hat sich mithin noch verstärkt.

- Anstieg im Optimismus, aber Verstärkung der sozialen Unterschiede
- Bildung bleibt der Schlüssel in der Biographie
- Familienorientierung bei Jugendlichen auch weiterhin hoch im Kurs

Die Bedeutung der Familie für Jugendliche ist ein weiteres Mal angestiegen. Mehr als drei Viertel der Jugendlichen (76 Prozent) stellen für sich fest, dass man eine Familie braucht, um wirklich glücklich leben zu können. In Zeiten, da die Anforderungen in Schule, Ausbildung und den ersten Berufsjahren steigen, findet der Großteil der Jugendlichen bei den Eltern Rückhalt und emotionale Unterstützung. Mehr als 90 Prozent der Jugendlichen haben ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Auch mit deren Erziehungsmethoden sind die meisten einverstanden. Fast drei Viertel aller Jugendlichen würden ihre eigenen Kinder so erziehen, wie sie selber erzogen wurden. Fast drei Viertel aller Jugendlichen wohnen noch bei ihren Eltern – insbesondere weil es kostengünstig und bequem ist.
Wieder zugenommen hat der Wunsch nach eigenen Kindern. 69 Prozent der Jugendlichen wünschen sich Nachwuchs. Erneut äußern junge Frauen (73 Prozent) diesen Wunsch häufiger als junge Männer (65 Prozent).

- Die Jugend ist online
- Interesse an Politik steigt wieder leicht an
- Mehr soziales Engagement und Verständnis für Ältere
- Religion weiter im Abseits

Weiterhin spielt Religion für die Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland nur eine mäßige Rolle. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen drei sehr verschiedenen religiösen Kulturen: Während Religion für junge Menschen in den neuen Bundesländern zumeist bedeutungslos geworden ist, spielt sie in den alten Bundesländern noch eine mäßige Rolle. Mittlerweile ist Gott nur noch für 44 Prozent der katholischen Jugendlichen wichtig. Ganz anders sieht es hingegen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund (zumeist Muslime) aus: Sie haben einen starken Bezug zur Religion, der in diesem Jahrzehnt sogar noch zugenommen hat.

- Pragmatisch, aber nicht angepasst

Ausführlicherer Text hier: http://www.jugendsozialarbeit.info/JSA/lagkjsnrw/lagkjsnrw_web.nsf/id/li_16shellstudie.html

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