Aktuell:
 www.glaubenhoch4.de – eine „evangelische“ Vergewisserung
Dass der Papst ein "Jahr des Glaubens" ausgerufen hat, hat manche ja etwas irritiert und etwa fragen lassen, womit die Kirche sich denn in den anderen Jahren so beschäftige. "Das ist ja, wie wenn der Müller ein 'Jahr des Mehles' kreieren würde." Diese Irritation ist gewiss berechtigt. Andererseits kann man diese Initiative durchaus auch als einen Umkehrimpuls verstehen, sich eben tatsächlich intensiver und extensiver mit dem Glauben "an sich" zu beschäftigen. Hat sich doch kirchlicherseits allerhand in den Vordergrund geschoben, das mit dem Glauben selber eher wenig zu tun hat, sondern mehr mit der Gestalt und den Wirkweisen, dem Erhalt oder den als notwendig erachteten Umstrukturierungen der Kirche und ihrer Institutionen. Auf diesem Hintergrund fragt das neue Internet-Mitmachprojekt von DIALOG & VERKÜNDIGUNG: „Welche Verse aus den Evangelien waren/sind für Ihren Glauben besonders hilfreich oder wichtig?“ und bittet, die Auswahl zu erläutern, und zwar in SMS-Länge – also mit nicht mehr Zeichen als sie der Papst neuerdings in seinen twitter-Botschaften verwenden kann.
Impuls „für Glaubende aller Intensitäten“ www.glaubenhoch4.de versteht sich als Impuls „für Glaubende aller Intensitäten“, sich (wieder einmal) auf den eigenen Glauben zu besinnen, sich dessen biblischer, ja evangelischer Wurzeln bewusst zu werden, Formulierungen von Bibelversen oder Fundstellen nachzuschlagen - immer auch in der Hoffnung, dass dabei der Blick noch auf die eine oder andere Perikope fällt, die vielleicht länger nicht im Sinn war.
Warum die Konzentration auf die Evangelien? Gott hat sich den Menschen auf unterschiedliche Weisen geoffenbart, die ihren Niederschlag – literarisch in vielfältigen Gattungen – in den Heiligen Schriften des Alten und Neuen Bundes gefunden hat. Eine eigene Gattung bilden die vier Evangelien, die ausschließlich von Jesus erzählen, von seiner Geburt bis zu seinem Tod und seiner Auferweckung. Hier liegt der Urgrund christlichen Glaubens: Von der Jesuspredigt in Wort und Tat geht der christliche Glaube aus; seine Überlieferung ist gebunden an das Weitererzählen; und wer weiter erzählen will, muss die "Hauptfigur" und ihre "Geschichten" kennen bzw. sich diese Kenntnis immer wieder auffrischen. Der Jesus der Evangelien ist der Interpret Gottes, deswegen kann die Lektüre der Evangelien durch nichts substituiert werden.
Wie schon beim Vorgängerprojekt „ZEHN große Wörter des Christentums“ (www.zgwdc.de) gilt: Alle, die neben den Angaben zu Alter, Geschlecht und Konfession auch ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, werden in geeigneter Form über das Ergebnis informiert. Eine eventuelle Veröffentlichung wird in jedem Fall anonym erfolgen. Und nach den Erfahrungen mit vielen offline-Teilnehmern wurde nun für www.glaubenhoch4.de ein eigenes offline-Formular bereitgestellt, damit Gruppen und Kreisen, aber auch Menschen ohne Internetzugang mitmachen können. Auf der glaubenhoch4-facebook-Seite besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmenden austauschen.

10 große Wörter des Christentums -
das Ergebnis eines Mitmachprojekts des Referats DIALOG UND VERKÜNDIGUNG
Wir hatten gefragt: Worum geht es beim christlichen Glauben? Worauf kommt es an?
Welche Wörter benennen am ehesten den Kern des Christentums in Lehre und Praxis?
Für einige Monate haben wir so auf einer Internet-Seite „große“ Wörter des Christentums gesammelt – 7.444 sind zusammen gekommen, von Menschen, denen der christliche Glaube am Herzen liegt: von Glaubenssicheren ebenso wie von tastend oder zweifelnd Glaubenden, von engagierten Kirchenmitgliedern ebenso wie von solchen, die nur gelegentlich von ihrer Mitgliedschaft Gebrauch machen, von Suchenden und Fragenden, von jüngeren und älteren Menschen ...
Wo steht der christlich-islamische Dialog heute? - Eine Standortbestimmung
Zehn Jahre nach den Attentaten vom 11. September 2011 zieht Dr. Thomas Lemmen eine nüchterne Bilanz des christlich-islamischen Dialogs. Sein Beitrag schließt mit den Sätzen: "Die Erfahrungen zeigen, dass der Dialog die eigene Identität stärken kann. Dialogisches Denken und Handeln wird nicht ohne eine Reflexion auf den eigenen Glauben im Angesicht des anderen auskommen. Dies zu stärken und zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe des christlich-islamischen Dialogs." ---> Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.
Neue bzw. neu aufgelegte Faltblätter zum interreligösen Dialog erschienen Die folgenden Faltblätter sind von dieser Seiter herunterzuladen oder auch gedruckt zu beziehen unter info@dioezesanrat.de
Sünde ist ... die Liebe leugnen
Was ist eigentlich eine Sünde? Dieser einfachen Frage geht ein kleines Faltblatt nach. Eine erste Antwort ist bereits im Titel angedeutet, nämlich: Sünde ist, die Liebe zu leugnen, sich nicht lieben zu lassen und darüber selber lieblos zu werden.
Anhand von typischen, schwierigen Alltagssituationen wird die Grenze zum sündigen Verhalten erläutert - eine Hilfe zur gelegentlichen Gewissenserforschung ebenso wie zur Vorbereitung auf das Bußsakrament.
Die Daten: 8 Seiten im Format 7,2 x 15 cm, illustriert, zweifarbig.
50 Stück kosten 2,50 €, ab 500 Stück 2,20 €, zuzüglich Versandpauschale: 3,- €. Bündelung: 50 Stück = Mindestbestellmenge.
Bestellen Sie per E-Mail. Sie können sich den Inhalt vorab hier ansehen.
In dritter Auflage und vollständig aktualisiert liegt jetzt vor:
Katholisch-islamische Ehen. Eine Handreichung; hg. vom Erzbischöflichen Generalvikariat, Köln.
Die 96-seitige Broschüre kann bezogen werden beim Presseamt Erzbistum Köln, 50606 Köln, Fax 0221-1642-1610.
Hier finden Sie auch eine Version zum Herunterladen (pdf).

Der Priesterrat hat es angeregt und hier ist es nun: das Willkommensheft für Besucher einer katholischen Kirche.
Im übersichtlichen Taschenformat gehalten, führt es den unkundigen Besucher durch das Gotteshaus und erklärt allgemeinverständlich, wozu die „seltsamen“ Einrichtungsgegenstände wie Weihwasserbecken, Altar oder Marienstatue da sind.
Einfache Illustrationen zeigen das Besprochene und helfen beim Wiederfinden in der jeweiligen Kirche. Aber auch dem Katholiken wird es gefallen, weil er die theologischen Hintergründe der Symbole und Riten in einfacher Sprache nachlesen kann.
Auf 16 Seiten wird so die Kirche erklärt, in den Glauben der Christen eingeführt und vielleicht sogar Lust auf die Liturgie gemacht.
Besucher der Kirche erfahren schon im Eingangsbereich ein Willkommen! und werden unterschwellig dazu ermuntert, sich mit Respekt im Gotteshaus zu bewegen.
Die Daten: 16 Seiten im Format 7,2 x 15 cm, illustriert, zweifarbig.
Bündelung: 50 Stück = Mindestbestellmenge:Versandpauschale: 3,- €. Preise: ab 12 Cent (gestaffelt).
Bestellen Sie per Faxformular (Preistabelle) oder per E-Mail. Sie können sich den Inhalt vorab hier ansehen.
Die Erfahrungen zeigen, dass derDialog die eigene Identität stärken kann. Dialogisches Denken und handeln wird nicht ohne eineReflexion auf den eigenen Glauben im Angesicht des anderen auskommen. Dies zu stärken undzu fördern, ist eine wichtige Aufgabe des christlich-islamischen Dialogs."
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