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Diese Seite wird auch weiterhin existent bleiben. Sie soll den bereits vor der Gebetsaktion bestehenden wie
auch den neu erstandenen Gebetsgruppen als Forum des Austauschs und der Information dienen.




40 Tage - 960 Stunden - Gebet um Priester- und Ordensberufungen im Erzbistum Köln
Es erfreut die große Resonanz und Beteiligung.

 

 

Am Allerheiligentag endete die vierzigtägige Gebetsaktion mit einem feierlichen Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Rainer Maria Woelki im vollbesetzten Altenberger Dom. Vor den anwesenden Seminaristen und ihrem Regens Dr. Markus Hofmann dankte der Herr Weihbischof auch im Namen von Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Mike Kolb und dem Direktor der Diözesanstelle "Berufe der Kirche" Subregens Torsten Kürbig allen Einzelbetern, Gebetsgruppen, Ordensgemeinschaften und Pfarreien für ihr so wichtiges Gebet. Denn über 300 Einzelbeter und Gebetsgemeinschaften im Erzbistum Köln hatten am 23.September mit der vierzigtägigen Gebetskette begonnen, zu der Erzbischof Joachim Kardinal Meisner aufgerufen hatte. „Lasst uns gemeinsam am Herzen des Herrn rütteln“, schreibt der Erzbischof im Grußwort; „wir können Berufungen nicht einfach ‚machen’, sie müssen von Gott kommen.“

 

Wir Christen dürfen und sollen bitten und beten, denn im Matthäus-Evangelium steht:
„Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!“ (Mt 9,38)

 

Bereits vor dem Beginn war klar, alle 960 Stunden sind nicht nur lückenlos belegt, es sind tatsächlich über 300 Beter, Beterinnen und Gebetsgruppen,die über 3200 Stunden beten und bitten. Alle Verantwortlichen zeigen sich erfreut über die große Resonanz.

 

Eine 91jährige Dame meldete sich aus ihrem Altenheim, sie wolle gerne jeden Tag nachts zwei Stunden beten, sie könne nicht schlafen und hier dürfe sie trotz ihres Alters sogar helfen.

 

Die Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament in Köln übernehmen jeden Dienstag von 21:00 bis um 06:00 Uhr eine öffentliche Anbetungszeit. Viele Privatpersonen, besonders jene, die der Rogamus-Gebetsgemeinschaft angehören, beteiligen sich. Eine Ärztin meinte, sie sei flexibel und bete zu einer Uhrzeit, die noch nicht belegt sei.

 

Den größten Brückenschlag erlebt das Erzbistum durch ein tägliches, zweistündiges  Mitbeten aus der russischen Diözese St. Clemens des deutschen Bischofs Clemens Pickel, der sogar die Gebetszeiten der Zeitverschiebung angepasst hat - in seinem Bistum gibt es drei Zeitzonen.

 

 

Vielleicht kann die Gebetsinitiative nicht nur am Herzen Gottes rütteln, sondern den Christen helfen, den Blick nach vorn zu richten und nicht nur den Mangel zu beklagen;dafür aber  Wegezu überlegen, wie in Familien und Gemeinden eine Atmosphäre wieder geschaffen werden kann,damit Berufungen wachsen können.

 

Berufungen fallen eben nicht vom Himmel, doch gehört es zur Aufgabe eines jeden Christen,die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkünden und auch den jungen Menschen Verständnis, Ermutigung und Unterstützung zukommen zu lassen.


 

 

 

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