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Konfessionsverschiedene Ehe

 

Streiflichter aus kirchlichen  Dokumenten:

Jede dritte Ehe, die im Bereich der Bundesrepublik Deutschland geschlossen wird, wird zwischen einem katholischen und einem evangelischen Christen eingegangen. Eine konfessionsverschiedene Ehe stellt daher heute nicht mehr wie in früheren Zeiten eine Ausnahmeerscheinung dar. Viele Christen leben miteinander in einer Familie, deren Glieder verschiedenen Kirchen angehören. Tiefer als bleibende Grenzen und Unterschiede erfahren Grenzen und Unterschiede zu ertragen.
(Zur konfessionsverschiedenen Ehe. Gemeinsames Wort der Deutschen Bischofskonferenz und des
Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, 1985)


Beide Partner sollten auch nach der Eheschließung in ihrer eigenen Gemeinde verwurzelt bleiben und an deren Gemeindeleben teilnehmen. Jeder wird an der Art, wie sein Partner als Christ lebt, manches entdecken, was ihn bereichert.....
Wenn beide Partner ihr eigenes kirchliches Erbe einbringen, werden sie ihr gemeinsames Leben vertiefen und bereichern. So kann die konfessionsverschiedene Ehe zu einer ökumenischen Chance werden.
(Gemeinsame kirchliche Empfehlungen für die Ehevorbereitung konfessionsverschiedener Partner,
1974)

Die Konfessionsverschiedenheit in der Ehe sollte als Aufforderung verstanden werden, den
eigenen Glauben in Aufgeschlossenheit für die Glaubenswelt des Partners zu leben....
Eine konfessionsverschiedene Ehe kann zur wachsenden Einheit unter den Kirchen beitragen, wenn die Verwurzelung in der eigenen Konfession nicht gefährdet wird und beide Partner sich in einer tiefen Gemeinsamkeit im Glauben finden.
(Gemeinsame kirchliche Empfehlungen für die Seelsorge an konfessionsverschiedenen Ehen und Familien, 1981)     

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