ERZBISTUM KÖLN     
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Emma, Peter, Maja, Petra und Alexander P.



" Zwischen den Kinderlosen, die wir irgendwann mal waren, und den Eltern, die wir nun seit über drei Jahren sind, liegen ganze Galaxien.

Wir wussten bis dahin nicht, wie die Welt um 5.18 Uhr morgens am Sonntag aussieht und dass gefährliche Tiger unter dem Bett unserer ätesten Tochter lauern und vertrieben werden müssen. Wir ahnten nicht, dass man ein krakeliges Gewirr aus Strichen und Kreisen für wunderschön halten kann, oder dass Pflaster auch heilende Wirkung bei nicht vorhandenen Wunden haben. ('Es tut jetzt gar nicht mehr weh, Mama!').
Wir kannten das beruhigende Gefühl nicht, wenn man leisen Atem spürt und den Frieden, den ein schlafendes Kind ausstrahlt.
Wir hatten gar nicht gewußt, wie schön sich ein zahnloses und vertrauensvolles Lächeln anfühlt. Und auch nicht, wie spannend es ist zu beobachten, wie sich unsere Kinder körperlich und geistig entwickeln und welch unterschiedliche Persönlichkeiten sie schon im kleinsten Babyalter haben.

Okay, wir können uns nicht erinnern, wann wir das letzte Mal ausgeschlafen haben. Ich werde wahrscheinlich auch nie erfahren, wer der Täter in dem spannenden Krimi ist, da die drei Sätze, die ich gerade noch zu lesen schaffe, mich nicht wirklich näher an das Ende der Geschichte bringen.

Dafür können wir alle nervigen Kinderlieder singen und dürfen verwüstete Kinderzimmer aufräumen.
Und so viel bedingungslose Liebe erfahren, dass es manchmal fast weh tut!

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