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| 25.04.2007 | Mut zum Loslassen - Erziehung braucht Vertrauen |
Eltern und andere Erziehende werden heute von vielen Seiten aufgefordert, sich fit für Erziehung zu machen und zu lernen, wie man erfolgreich Kinder erzieht. "Optimale Erziehung ist machbar!" Dies ist die Botschaft vieler Ratgeber, Kurse und von Fernsehsendungen wie "Die Supernanny". Oft lautet die Kernaussage: Mit Grenzen, Konsequenzen und früher Förderung klappt Erziehung. Dann kann das Kind so werden, wie es sein soll: leistungsfähig, folgsam, glücklich. Wir wissen, dass das Leben mit Kindern komplizierter ist und spüren, dass unser Auftrag zu erziehen größer ist, als es viele Elternprogramme im Blick haben. Kinder sind von Anfang an Personen mit eigener Würde und ganz individueller Persönlichkeit. Und das Leben mit Kindern zeigt uns immer wieder die Grenzen des elterlichen Einflusses. Der Vortrag der Erziehungswissenschaftlerin Astrid Gilles-Bacciu gibt Einblick in den eigentümlichen Prozess "Erziehung" und beantwortet die Frage nach der notwendigen Orientierung, die wir als Erziehende brauchen. Dazu bietet der Blick, den uns das Christetum auf die Kinder zeigt, überraschende pädagogische Einsichten. Die Referentin folgt dabei in besonderer Weise dem holländischen Theologen Henri Nouwen. Eine "Erziehungsspiritualität" kann Eltern Mut machen, ihre Kinder erwachsen werden zu lassen. |
| Zielgruppe: Interessierte | Ort: Anton-Heinen-Haus, Kirchstr. 1b, Bergheim
Referentin: Astrid Gilles-Bacciu, Dipl.-Pädagogin | Zeit: Mittwoch, 20.00 bis 22.15 Uhr | | Veranstalter: Kath. Familienbildungsstätte Anton-Heinen-Haus
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