ERZBISTUM KÖLN     
2 Faehrmann 199
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Willi Fährmann

Schriftsteller


"Vor rund 40 Jahren - und ich erinnere mich genau an die Begebenheit - saßen meine Frau, meine jüngste Tochter Ludgera, damals 9 Jahre alt, und ich vor der abendlichen Tagesschau. Es äußerte sich ein Mann aus der Regierung zur Abtreibung, wie sie seinerzeit noch nicht verschleiert genannt wurde.
Ludgera - durchaus in Fragen der Sexualerziehung nicht bei den Klapperstörchen - was das eigentlich sei, 'Abtreibung'.
Wir sagten ihr, dass es Frauen und Männer gebe, die ein Kind nicht wollten, und dass es Wege gebe, das ungeborene Leben im Mutterleib zu töten. Eine Weile saß das Kind ganz still. Dann sprang sie auf, umarmte meine Frau und schluchzte: 'Wie gut, dass ihr mich wolltet. Danke.' Meine Frau und ich waren glücklich, dass wir dieses dritte Kind immer gewollt haben."

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