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Als 1967 katholische Studenten und Pro­fessoren der Duquesne-Universität in Pittsburgh/USA zu einem Gebetswochen­ende zusammentrafen, ahnten sie nicht, was sie dort erleben sollten; sie waren beseelt davon, die Worte Jesu ernst zu nehmen, die ein Leben in Fülle verheißen. Sie beteten einmütig mit brennendem und erwartendem Herzen um eine tiefere Er­kenntnis des Willens Gottes und erlebten eine neue starke Ausgießung des Heiligen Geistes. Sie empfingen Gaben, wie sie im 1. Korintherbrief, Kapitel 12 und 14, be­schrieben werden: Sie redeten in fremden Sprachen (Glossolalie), Kranke wurden geheilt, tiefe Erfahrungen der Liebe Gottes wurden geschenkt.

 

Ähnliche Erfahrungen wurden bald auch aus anderen Ländern berichtet. Weltweit entwickelte sich eine offene Bewegung der Erneuerung im Hl. Geist, die vor allem auch für die Ökumene Bedeutung gewann. Überall entstanden Gebets­gruppen , die sich auch in den Pfarreien engagierten.

 

Heute treffen sich in Deutschland regel­mäßig (meist wöchentlich) ca. 800 Ge­betsgruppen (in der Diözese Köln sind es ca. 20 Gebetsgruppen) mit etwa 12.000 Christen. Sie loben und danken Gott, beten ihn an, lesen in der Hl. Schrift, treten in Fürbitte für ihre Mitmenschen ein und stützen sich gegenseitig, indem sie ihre Erfahrungen mit Gott (Zeugnisse) austauschen. So wächst brüder­lich/schwesterliche Gemeinschaft, die sich auch im Dienst in der Gemeinde und Gesellschaft manifestiert.

 

Aus den Gebetsgruppen heraus und über sie hinaus entstanden immer mehr geist­liche, verbindliche Gemeinschaften. Weitere Früchte der Charismatischen Er­neuerung sind erkennbar in Schulungen, Glaubensseminaren und Exerzitien. Hier finden viele Menschen Ermutigung zu einem neuen geistlichen Leben. Dabei werden folgende gnadenhafte Grund­erfahrungen gemacht:

  • persönliches Angenommensein von Gott ohne eigene Leistung,
  • Befreiung von Ängsten und Glaubenshindernissen,
  • Sehnsucht nach Gottes Wort,
  • Freiwerden im Sprechen mit Gott.

Durch die mutige Verkündigung und die Annahme des Wortes Gottes geschehen viele Bekehrungen, Heilungen, Befreiun­gen von Drogen und unguten Bindungen.

Folgende Wachstumsschritte werden immer wieder von Menschen bestätigt, die ihr Leben an Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser (z.B. in Form einer bewussten und tiefen Erneuerung von Taufe und Firmung) übergeben haben:

  • tiefe Beziehung zu Gott, dem lieben­den Vater, zu Jesus Christus und dem Heiligen Geist ,
  • Empfangen von Gnadengaben (Charismen),
  • Heilung an Leib und Seele,
  • Öffnen der Augen für das Verständ­nis der Heiligen Schrift,
  • Versöhnung mit der Kirche,
  • liebende Beziehung zu Christen ande­rer Bekenntnisse,
  • Bereitschaft und Fähigkeit zum Dienst an Menschen.

Auf dem internationalen Pfingsttreffen 1975 in Rom sagte Papst Paul VI. (und später auch Papst Johannes Paul II.): "Die mehr und mehr säkularisierte Welt braucht nichts nötiger als das Zeugnis dieser geistlichen Erneuerung ... Die Charismatische Erneuerung (CE) ist eine Chance für die Kirche in der Welt!"

 

Kontaktadresse:

Matthias Christ
Kippekausen 51
51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204/61551 ab 18.00 Uhr
Telefon: 02234/82216 (Anita Spohn)
E-Mail: spohn-frechen@t-online.de
Homepage: www.erneuerung.de

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