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Dominikanische Gemeinschaft

 

Die Laien im Orden des Hl. Dominikus bilden zusammen mit den Predigerbrü­dern, den kontemplativen klausurierten Schwestern und den aktiven Schwestern­kongregationen die Dominikanische Fa­milie.

 

Dominikanischer Geist lebt aus der Er­gänzung von Frömmigkeit und Welt­offenheit, Gemeinschaft und Eigenart des/r Einzelnen, von Kontemplation und Aktion. Gemäß dem Wahlspruch des Or­dens "Contemplari et contemplata aliis tradere" soll das in Gebet und Betrach­tung Erfahrene den Menschen weiterge­geben werden. Die Dominikanischen Laien versuchen, das geistliche Leben der Kirche als Fundament zu betrachten: Feier der Heiligen Messe und der Sakra­mente, Schriftbetrachtung und Stunden­gebet, eucharistische Anbetung und Ro­senkranz, persönliches Gebet, Meditation und Stille im Alltag.

 

Die Mitglieder der Dominikanischen Ge­meinschaft legen vor dem/der geistlichen Begleiter/in und dem/der Verantwort­lichen der Gruppe ein Versprechen ab. Durch dieses verpflichten sie sich, zu­nächst für drei Jahre, später für das ganze Leben nach der Regel der Laien im Do­minikanerorden zu leben. Die Laien unterstehen der Jurisdiktion des Ordens­meisters, verfügen aber über eigene Auto­nomie, durch die sie sich selbst verwalten.

 

Religiöse Ausrichtung sowie Struktur und Leitung der Dominikanischen Gemein­schaft sind in den Statuten festgelegt. Die Dominikanischen Laien sind in kleinen Gruppen zusammengefasst, die wöchent­lich bis vierwöchentlich zu einer Eucha­ristiefeier zusammenkommen. Danach stehen geistliche Themen im Mittelpunkt, z.B. zentrale Inhalte des Glaubens, der Mystik, Dominikanische Heilige, Gebet, Bibeltexte, Ökumene, aktuelle Fragen in Kirche und Gesellschaft. Es finden regel­mäßig Besinnungstage, Studientage mit allen Zweigen des Ordens, auf Wunsch Schweigeexerzitien, Reisen auf Domini­kanischen Spuren im In- und Ausland statt.

 

Nach der Regel der Dominikanischen Laien gehören Communio und Misso zu­sammen. Einzelne Mitglieder lassen sich, entsprechend ihren Möglichkeiten, über­wiegend im sozialen Bereich einfordern, z.B. in der Betreuung Nichtsesshafter, in Altenheimen, Krankenhäusern, in Hilfs­zuwendungen für die ehemals kommunis­tischen Länder. In der geschwisterlichen Gemeinschaft finden sie die Kraft, den eigenen Glauben zu bezeugen und Be­dürfnisse und Probleme der Menschen zu erkennen.

 

Die Laiengruppen sind einem Konvent der Dominikaner/innen zugeordnet. Sie wählen eine/n Verantwortliche/n für die Gruppe. Für die geistliche Begleitung tragen jeweils ein Predigerbruder oder eine Dominikanerin die Verantwortung. In jeder Ordensprovinz gibt es ebenfalls einen gemeinsamen Laienverantwort­lichen und einen geistlichen Promotor.

 

Die Dominikanischen Laien versuchen, im Sinn ständiger Erneuerung und Um­kehr aus dem Glauben in der Welt zu le­ben. Dominikanischer Weg ist ein Weg zu Gott und den Menschen.

 

Kontaktadresse:

Klaus Bornewasser
Kribbenstr. 18
40549 Düsseldorf
Telefon: 0211/4745588
Telefax: 0211/5048284
E-Mail: Klaus.Bornewasser@gmx.de

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