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Fatima-Weltapostolat

 

Genau zu der Zeit, als sich der Atheismus in Russland formierte, sahen und hörten in Visionen drei Hirtenkinder in Fatima (Portugal) die Mutter Christi vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917; sie erhielten Botschaften, bei denen es um das Heil der Menschen, aber auch um politische Zusammenhänge geht, die wir seit 1917 bis in unsere Zeit in Ost und West, ja auf der ganzen Welt erleben.

 

Der Ausgang des Geisteskampfes,er kann durch Glaube, Gebet und Sühne zum Vorteil hin beeinflusst werden: Die Mutter des Erlösers setzt gegen die Wortgewaltigen der Oktoberrevolution (u.a. Lenin) das schlichte Rosenkranzgebet und die Annahme von Leid. "Ihr werdet viel zu leiden haben, aber die Gnade Gottes wird eure Stärke sein." "Betet täglich den Rosenkranz für den Frieden in der Welt und die Bekehrung der Sünder."

 

Im Jahre 1930 wurde kirchlicherseits die Erscheinung durch den Bischof von Leiria als Tatsache bestätigt.

 

Die beiden verstorbenen Seherkinder: Francisco Marto (11.06.1908–04.04.1919) und Jacinta Marto (11.03.1910–20.02.1920) wurden am 13.05.2000 in Fatima von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
Die dritte Seherin, Sr. Lucia, stand im 98. Lebensjahr, als Gott sie am 13.02.2005 im Rufe der Heiligkeit zu sich holte.

 

Ein Hinweis besonderer Art war der Tag des Attentates auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981. Seine Rettung damals schrieb er Unserer Lieben Frau von Fatima zu: "Ich habe den außergewöhnlichen Schutz und jene liebende Sorge gespürt, die sich als stärker erwiesen als die Kugeln." "Das Attentat war für mich eine Mahnung, dass ich meine Augen nach Fatima richten soll." (Papst Johannes Paul II.)

 

Für die Verbreitung der für Kirche und Welt so wichtigen Botschaft von Fatima entstand 1947 die ´Blaue Armee Mariens´, heute "Fatima-Weltapostolat Unserer Lieben Frau" genannt. Diese marianisch-apostolische Bewegung nahm 1947 ihren Anfang in den USA durch Pfarrer Harold Colgan und zählt heute in über 100 Ländern der Erde rund 22 Millionen Mitglieder.

 

Am 03.02.2006 wurde das Fatima-Weltapostolat vom Heiligen Stuhl als internationale Vereinigung von Gläubigen päpstlichen Rechts anerkannt.

 

Das Fatima-Weltapostolat in Deutschland ist nach Diözesen gegliedert.

 

Die Mitglieder versprechen:

  • täglich den Rosenkranz oder wenigs-tens einen Teil davon zu beten,
  • sich dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen und nach Kräften dement-sprechend auch zu leben,
  • im Sinne dieser Weihe täglich im Geist der Sühne die Pflichten und Widrigkeiten des Alltags aufzu-opfern,
  • nach Möglichkeit den ersten Samstag im Monat zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens als Sühnesamstag zu begehen.

In der Erzdiözese Köln beten ca. 1.500 Mitglieder des Fatima-Weltapostolates täglich den Rosenkranz in der Intention von Fatima und halten in ca. 40 Anbetungsgruppen Sühneanbetungen, verschiedene auch Gethsemani-Stunden, Exerzitien und Einkehrtage.

 

Kontaktadresse:

StD.i.R. Wilhelm Hoverath
Utestraße 38
53179 Bonn
Telefon und Telefax: 0228/344438

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