Franziskanische Gemeinschaft
... ein Weg, den Glauben zu leben
In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Orientierung und Halt zu finden, bietet die Franziskanische Gemeinschaft einen Ort, an dem suchende Menschen geistliche Heimat und geschwisterliche Gemeinschaft erfahren.
Vom Lebensbeispiel des heiligen Franziskus angesprochen, versuchen die Mitglieder aus dem Geist des Heiligen zu leben und ihn in die heutige Zeit zu übersetzen. Für ihre Lebensgestaltung gelten folgende Akzente:
- Liebe zum Evangelium,
- mitverantwortliches Leben in der Kirche,
- Solidarität mit den Menschen am Rande,
- Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung,
- einfacher Lebensstil.
Die Mitglieder wollen nach dem Evangelium leben. Ihr Glaube verwirklicht sich in der betenden und lebendigen Beziehung zu Gott. Sie wollen offen sein für das Wirken des Heiligen Geistes, um den Herausforderungen der Zeit begegnen zu können.
... inspiriert von Franz von Assisi
Die Franziskanische Gemeinschaft hat ihren geschichtlichen Ursprung in den Bußbewegungen des 13. Jahrhunderts. Es waren Laien, die ihr Leben streng nach dem Evangelium ausrichten wollten. Sie baten Franziskus (1182-1226) um Anregung und Weisung für ein intensiveres christliches Leben. Im "Brief an die Gläubigen" gibt ihnen Franziskus eine Richtschnur für ihr Leben in Familie und Arbeitswelt. Der Heilige kommt damit seinem Auftrag nach, den er vom Kreuz her erhalten hat: "Franziskus, gehe hin und stelle mein Haus wieder her, das ganz zerfällt." Diesem Charisma fühlen sich auch heute alle franziskanischen Menschen verpflichtet in dem Bewusstsein, dass die Erneuerung der Kirche beim Einzelnen beginnt.
... ein Leben in Gemeinschaft
Zur Franziskanischen Gemeinschaft gehören Männer und Frauen aller Altersstufen und Berufe in den verschiedensten Lebensverhältnissen. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig in der örtlichen Gemeinde zum Gebet, zur Schriftlesung und zum Austausch über Glaubenserfahrungen. Sie versuchen eine Gemeinschaft zu sein, in der der Glaube gelebt und geteilt wird, in der jeder Einzelne sensibel wird für die Not der Mitmenschen. Hier lernen sie, verfügbar zu werden für den Dienst am Nächsten und für die Aufgaben in der Kirche. Es ist ihr Auftrag, andere Menschen auf Christus hinzuweisen und solidarisch zu sein mit den Armen und Notleidenden. Die Gemeinschaft ist offen für alle Suchenden.
Es werden auch überregionale Zusammenkünfte angeboten, die zu Besinnungstagen, Fortbildungsveranstaltungen und Wallfahrten einladen. Die Gemeinschaft wird durch Laien repräsentiert und geleitet. Die geistliche Assistenz übernehmen Brüder aus dem ersten Orden.
Das "Tau" als Erkennungszeichen der Franziskanischen Gemeinschaft geht auf den heiligen Franziskus zurück. Mit diesem Symbol segnete er Menschen, unterschrieb er seine Briefe, markierte er Häuser, Bäume und Tiere. Das "Tau" ist ein Zeichen der Erwählung, der Buße, der Erinnerung an das Kreuz und deutet auf das "Kleinsein" dessen hin, der dieses Zeichen trägt.
Kontaktadresse:
Uwe Ohliger
Karl-Schurz-Weg 9
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