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Laienmaristen

 

Ein Vorbild gelungener Nachfolge Jesu sehen die Laienmaristen in der "ersten Christin" Maria:

  • Maria war ganz offen für den Anruf Gottes.
  • Sie willigte im Glauben in den Plan Gottes ein.
  • Sie sagte ihr bedingungsloses Ja zu ihrer Berufung und lobte Gott dafür.
  • Sie war bereit, sich von Gott ganz in den Dienst nehmen zu lassen.
  • Sie behütete und begleitete Jesus auf seinem Weg und setzte sich für ihn ein.
  • Sie hielt ihrem Sohn die Treue, auch in den bittersten Stunden.
  • Sie nahm Anteil an der Not ihrer Mit­menschen.
  • Sie war dabei stets unaufdringlich, aber voll des Erbarmens und guten Willens.
  • Sie lebte und betete als einfach Glau­bende in der Gemeinschaft der Urkir­che und war ihre Stütze.

Gerade unsere Welt braucht heute Men­schen wie Maria,

  • die nicht nur aus sich heraus leben, sondern aus der Erfahrung der Liebe Gottes;
  • die sich bemühen, nach dem Willen Gottes zu leben;
  • die Zeugnis geben wollen von ihrem Leben mit Gott;
  • die auf die Kraft des Gebetes setzen wollen auch in schwierigen Situatio­nen;
  • die mit "dem Herzen hören" können;
  • die bereit sind zu dienen "unbekannt und verborgen, mitten in der Welt" (Colin).

Es waren junge Seminaristen, die Anfang des vorigen Jahrhunderts diese Idee hat­ten:

Am wirksamsten helfen wir den Men­schen,

  • wenn wir in der Schlichtheit Marias mit ihnen umgehen, sie annehmen und verstehen;
  • wenn wir uns darum bemühen, die Fähigkeiten des Zuhörens, des Mit­fühlens, des Vertrauenschenkens in uns zu entwickeln, um dadurch "Werkzeuge der göttlichen Barmher­zigkeit" zu werden;
  • wenn wir "um des Himmelreiches willen" in unserer Persönlichkeit so wachsen und stark werden, dass wir sowohl in einer Gemeinschaft wie als Einzelne leben und uns zur Verfü­gung stellen können zum Wohl der Mitmenschen und zur "Ausbreitung des Reiches Gottes" unter den Men­schen.

Diese Gemeinschaft junger Seminaristen ist die Wurzel für die sich später ent­wickelnde Maristenfamilie. Die Laien­maristen sind ein Zweig der großen Ma­ristenfamilie, zu der auch zwei Männer- und zwei Frauenorden gehören.

 

In der Gemeinschaft der Laienmaristen treffen sich Menschen, die gemeinsam versuchen, die Haltung Mariens einzu­üben:

  • Sie wollen einander so begegnen, wie es der Liebe Christi entspricht.
  • Sie haben Freude am Wort Gottes und am Austauschen geistlicher Er­fahrung.
  • Sie wollen einander stärken und trös­ten.
  • Sie beten miteinander.
  • Sie wollen von der erfahrenen Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes weitergeben.

In Köln treffen sich Laienmaristen regel­mäßig zum geistlichen Austausch. Ein­kehrtage und Seminare auf überregionaler Ebene helfen, die maristische Spiritualität zu vertiefen.

 

Kontaktadresse:

Marie-Luise Spiegel-Laufenberg
Gereonsmühlengasse 17
50670 Köln
Telefon: 0221/124333

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