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Abteilung Seelsorge im Sozial- und Gesundheitswesen

Liebe Kolleginnen und Kollegen
in der Krankenhaus-, Behinderten-, Hospiz-, Altenheim-, Polizei-, Justizvollzugs-, Feuerwehr- und Notfallseelsorge,
mit Freude präsentieren wir Ihnen den Kalender 2010. Gerne haben wir ihn für Euch/Sie als Arbeitshilfe und Orientierung zusammengestellt und überreichen ihn mit den besten Wünschen für das neue Jahr. In seiner Enzyklika „Deus caritas est“ sagt Papst Benedikt XVI an einer Stelle: „Gottesliebe und Nächstenliebe sind untrennbar. Wenn die Berührung mit Gott in meinem Leben fehlt, dann kann ich im andern Menschen immer nur den anderen sehen und vermag ich das göttliche Bild in ihm nicht zu erkennen. Und wenn ich die Zuwendung zum Nächsten aus meinem Leben weglasse und nur „fromm“ sein möchte, nur meine religiösen Pflichten erfüllen will, dann verdorrt auch die Gottesbeziehung. Dann ist sie nur noch „korrekt“, aber ohne Liebe. Nur meine Bereitschaft, auf den Nächsten zuzugehen, ihm Liebe zu erweisen, macht mich auch fühlsam Gott gegenüber. Nur der Dienst am Nächsten öffnet mir die Augen dafür, was Gott für mich tut und wie er mich liebt. Die Heiligen – denken wir zum Beispiel an die selige Teresa von Kalkutta – haben ihre Liebesfähigkeit dem Nächsten gegenüber immer neu aus ihrer Begegnung mit dem eucharistischen Herrn geschöpft, und umgekehrt hat diese Begegnung ihren Realismus und ihre Tiefe eben von ihrem Dienst an den Nächsten her gewonnen. Gottes- und Nächstenliebe sind untrennbar: Es ist nur e i n Gebot.“ (Nr. 18)
Spricht uns das nicht aus dem Herzen!? Das ist es doch, was wir erfahren. Das ist es, was wir durch unser Beten und Arbeiten in all’
den Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, in denen wir uns engagieren und in denen wir Christus berührbar machen
wollen, erleben und bezeugen; und was uns immer wieder motiviert, berührt und antreibt. Möge das untrennbare Gebot der Gottes- und Nächstenliebe Quelle und Motivation unseres täglichen Engagements bleiben; und mögen die Angebote dieses Veranstaltungskalenders darin fördern und bestärken.
Wir würden uns freuen, Sie und Euch bei dem einen oder anderen
Anlass und Angebot begrüßen
Msgr. Rainer Hintzen, Diözesankrankenhausseelsorger
50668 Köln, Marzellenstr. 32
Telefon: 0221 - 1642 - 1552
Fax: 0221 - 1642 - 1556
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Grundinformationen
Als Ergänzungsheft zu den jährlich neu erscheinenden Veranstaltungskalendern geben wir Ihnen gerne die Zusammenstellung der „Grundinformationen“ an die Hand. Hier sind die wesentlichen Richtlinien und Bestimmungen, die zur Zeit (Stand: Oktober 2006) für die Arbeit in der Seelsorge des Erzbistums Köln gültig sind, in einem Heft gebündelt, das wir Ihrer Aufmerksamkeit empfehlen. Sie können dieses Heft downloaden.
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