ERZBISTUM KÖLN     
 

Pilotprojekt der Hauptabteilung Seelsorgebereiche zum "Neuen Ehrenamt"     Fortbildung startet im Dezember 2011

 
Unsere Kirche lebt vom Ehrenamt.  Eine der Herausforderungen der Zukunft für unsere Gemeinden wird sein, wie das Miteinander zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen zukunftsfähig gestaltet werden kann.  Die großen pastoralen Räume verändern die Zusammenarbeit zwischen den Hauptamtlichen und den Ehrenamtlichen. Die gesellschaftlichen Entwicklungen nehmen zudem Einfluss auf die Grundeinstellungen der Ehrenamtlichen. Sie binden sich nicht mehr für Jahre an eine Aufgabe, sondern begrenzen ihren Einsatz nach ihren Interessen, ihren Zeitressourcen und ihrem persönlichem Gewinn.

 
Das Erzbistum Köln möchte das ehrenamtliche Engagement in den Pfarrgemeinden und Seelsorgebereichen stärken und weiterentwickeln. Es sollen neue Möglichkeiten für kirchliches Engagement entwickelt werden. Das „Neue Ehrenamt“ entsteht neben den bekannten und bewährten Formen ehrenamtlichen Engagements. Eine gegenseitige Kultur der Anerkennung, Unterstützung und Fortbildung soll in den Seelsorgebereichen gefördert werden.

Film 1                 Film 2
             
 
In Zusammenarbeit mit  der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland, mit Sitz in Berlin, haben wir im Rahmen eines Pilotprojektes eine Fortbildung entwickelt, an der sich  jeweils 2 Ehrenamtliche und ein Hauptamtlicher aus sechs Seelsorgebereichen beteiligen.
Die Teilnehmenden lernen, Instrumente und Vorgehensweisen der professionellen Ehrenamtskoordination auf die Arbeit in den Pfarrgemeinden anzuwenden.
Es geht in dieser Fortbildung um Experimente und Entwicklungsarbeiten, die sich an der Praxis von Freiwilligenagenturen und deren Know- how für bürgerschaftliches Engagement orientieren.

Ziele sind:
·         Stärkung und Vernetzung der Freiwilligenarbeit im Seelsorgebereich
·         Professionelle Koordinierung des Engagements Ehrenamtlicher in den traditionellen
      pastoralen Feldern und neuen Aufgabenbereichen
·         Entwicklung von neuen Tätigkeitsprofilen und Aufgaben für Ehrenamtliche
·         Weiterentwicklung des kirchlichen Lebens und der Netzwerkarbeit vor Ort
·         Entwicklung von missionarischen Projekten, die auf die Lebensräume und
      Lebenswelten der Menschen bezogen sind
·         Schaffung von Räumen für örtliche Initiativen
 
 
Ausschreibung und Zielsetzung der Fortbildung finden Sie hier.
 
   

Neue Software für die katholischen Kindertageseinrichtungen in NRW

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Das Erzbistum Köln stellt ab August 2011 allen katholischen Kindertageseinrichtungen und ihren Trägern eine neue Verwaltungs- und Planungssoftware zur Verfügung. Mit dieser Initiative trägt das Erzbistum Köln dem Wunsch vieler Einrichtungsleitungen und vieler KiTa-Träger Rechnung, eine spürbare Entlastung und Erleichterung im Bereich der Verwaltungsarbeiten in und für Kindertageseinrichtungen zu erreichen.

Die neue Software nennt sich „KiTaPLUS“ (www.kitaplus.de) und ist eine gemeinschaftliche Entwicklung der fünf (Erz)Bistümer Nordrhein-Westfalens. Hintergrund der Entwicklung sind die neuen Herausforderungen, die sich für Einrichtungen und für ihre Träger durch die Einführung des nordrhein-westfälischen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) ergeben.
Viele entscheidende Verbesserungen verbinden sich mit diesem neuen Verwaltungs- und Planungsinstrument für die Einrichtungen und für ihre Träger. Rendanturen erhalten für ihre Aufgaben über einen Verwaltungsträgerzugang ebenfalls einen Zugang zu KiTaPLUS. Auch die Fachberatungen des Diözesan-Caritasverbandes werden von dem neuen System profitieren. Durch den Einsatz von KiTaPLUS ab dem Herbst 2011 werden sämtliche Vorarbeiten und Planungen für das Kindergartenjahr 2012/2013 vollumfänglich unterstützt.
 

Wirkungskreise - Die Sinus-Milieu-Studie®  in der pastoralen Praxis

Sinus Scheibe solo'Wirkungskreise' ist der Titel einer neu entwickelten Arbeitsmappe, die hilft, die Sinus-Milieu-Studie® in der pastoralen Praxis nutzbar zu machen. Mit den 'Wirkungskreisen' bietet die HA-Seelsorgebereiche ein Analyse-Instrument, das viele Fragen heutiger Gemeindearbeit anschaulich in den Blick zu nehmen hilft. 

Mit Hilfe der 'Wirkungskreise' lassen sich die ästhetischen Mitteilungen gemeindlicher Ausdrucksformen in ihren Wirkungen visuell abbilden und einordnen. Aus diesem zunächst analytischen Vorgang ergeben sich oft völlig neue Erkenntnisse zur aktuellen pastoralen Praxis und erste handlungsleitende Ideen, die eine Weiterentwicklung dieser Praxis bewirken können. 


Weitere Informationen:




 


 

 


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